Karibikinsel mit europäischem Touch: St.-Barth Baden mit den Reichen

Im Hafen von Gustavia schaukeln schnittige Jachten, Boutiquen trumpfen mit tollen Labels: Die Karibikinsel St-Barth glänzt mit viel französischem Flair.
Überraschend: Ein Städtchen am Mittelmeer? Nein, der Naturhafen von Gustavia auf St. Barth, von sanften Hügeln eingerahmt.
© iStockphoto Überraschend: Ein Städtchen am Mittelmeer? Nein, der Naturhafen von Gustavia auf St. Barth, von sanften Hügeln eingerahmt.

Wer es schön und gemütlich mag, reist in der Nebensaison nach St-Barth. Wer Tuchfühlung mit den Schönen und Reichen sucht, fliegt über Weihnachten und Neujahr ein. Betten und Villen sind dann allerdings Mangelware: besetzt von Clooney & Co. Die Insel wird auch gern vom Meer her angepeilt. Die Parade der Luxusjachten im Hafen des Hauptstädtchens Gustavia ist beeindruckend.

Milliardär David Rockefeller verliebte sich 1957 in die kleine Karibikinsel und liess sich ein Haus bei Colombier bauen. Daraufhin entwickelte sich St-Barth zu einer Destination für Luxustourismus. Mariah Carey schwärmt für das Eiland genauso wie einst Rudolf Nurejew. Ein weiterer Russe, der Multimilliardär und Besitzer des englischen Fussballklubs Chelsea, Roman Abramovich, kaufte sich vor ein paar Jahren in der Nähe des schönen Gouverneur-Strandes ein Anwesen und beschenkte die Insel mit einem Fussballstadion.

St-Barth hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde von Kolumbus entdeckt, aber nie von den Spaniern bewohnt. Nach den französischen Siedlern kamen die Schweden. Heute ist es wieder französisch, der Euro offizielle Währung. St-Barth besitzt durch und durch europäisches Flair, auch das Essen auf der 8500 Einwohner starken Insel ist top. Es gibt über 60 Restaurants, in einigen kochen grosse Chefs aus Frankreich und den USA.

Wunderschön sind die Strände, viele davon versteckt in kleinen Buchten – und alle öffentlich zugänglich. Am Shell Beach kann man sich bei «Do Brazil» verköstigen. Ohne Infrastruktur, dafür traumhaft sind der Gouverneur-Strand und jener bei den Salinen.

Eingebettet in üppiges Grün und an einem Hang gebaut, liegt das Relais & Châteaux-Hotel Le Toiny. Fünfzehn Villen, alle mit Meerblick und eigenem Pool. Der Gourmet-Tempel «Le Gaïac» lockt auch Auswärtige an. Körper und Geist kommen im kleinen Spa auf Touren. Verwendet werden ausschliesslich Produkte aus der inseleigenen St-Barth-Linie. Um das Wohl der Gäste kümmert sich aufmerksam das Direktorenpaar Dagmar und Guy Lombard. Und Hund Moritz, ein Retriever, der jeden persönlich begrüsst.

 

Check-in

  • Anreise Air France Paris–Saint-Martin, weiter mit Winair (15 Min.), www.airfrance.ch
  • Attraktives Angebot «Island Breeze», 5 Nächte im «Toiny»: Villa, Pool, Frühstück, 3-Gang-Menü, Mietauto, Spa-Behandlung für 2 Personen, EUR 3740.–, www.letoiny.com
  • Restaurant «Do Brazil» am Shell Beach, «Le Bonito» in Gustavia
  • Einkaufen Gustavia: Shopping-Paradies (steuerfrei) mit grossen Labels Infos www.saintbarth-tourisme.com

 

Auch interessant