Bangkok Chili und Zitronengras

Bangkok ist ein Schlemmerparadies, Essen gehört zum Lieblingssport der Thai. Hält man sich einige Tage in der Stadt auf, lohnt sich auch eine Velotour in die Aussenquartiere. 
Reisen: Chili und Zitronengras - Bangkok
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Pulsierendes Leben: Der Chao Phraya schlängelt sich durch die Zehn-Millionen-Stadt Bangkok, die sich konstant im Wandel befindet.

Rund um die Uhr wird in Bangkok gegessen, Kochkurse boomen. Auch für Ausländer. Wir wagen uns ins Abenteuer und stehen bald mit geflochtenen Körben um unsere Expertin, die vor einem Gemüsestand die Grundzutaten der Thai-Küche erklärt und diese gleich in die Körbe legt: diverse Chili- und Basilikumsorten, Koriander, Miniauberginen, Zitronengras, Kafirlimettenblätter, Ingwer und einiges mehr. Per Tuk-Tuk geht es zur Silom-Thai-Kochschule (www. bangkokthaicooking.com). Sie liegt in einem traditionellen, liebevoll eingerichteten Haus. Gleich geht es zur Sache: Es wird geschält, geschnipselt, gehackt – Mise en Place ist in der Thai-Küche das Wichtigste – und gekocht. Zum Beispiel eine himmlische Tom-Yum-Goong-Suppe! Ein vergnüglicher halber Tag mit wertvollen Infos.

Klong und Märkte Zurücklehnen und Augen auf: Die Klongfahrt ist spannender als gedacht. Das Langschwanzboot folgt den Wasseradern, die Bangkok heute noch durchziehen. Vorbei an prachtvollen Gärten, traditionellen Behausungen auf Stelzen und verfallenden Holzhäusern – die nicht mehr aufgebaut werden dürfen, um Wildwuchs an den Ufern zu vermeiden. Der unter Touristen noch wenig bekannte Taling Chan Floating Market im Nordwesten von Bangkok ist einen Besuch wert, auch wenn er nicht gerade pittoresk ist: Düfte schwirren in der Luft, überall brutzelt und zischt es. Das Angebot an Speisen wie Crevetten, Meeresfrüchten oder Tintenfisch ist gross, die Qualität sehr gut, was zahlreiche Einheimische anlockt (offen nur am Wochenende, 9–17 Uhr).

Nachts in Chinatown Am besten nimmt man einen Drink in der Shanghai Mansion Jazz– Bar und beäugt die Vorbeiziehenden, bevor man selber loslegt. Abends ist auf der Hauptachse in Chinatown Streetfood angesagt, einfach an den Garküchen probieren!

Biken zwischen Reisfeldern Die Velotour auf der kleinen, autofreien Insel Koh Kret in Nonthaburi (nördlich von Bangkok) ist 20 Kilometer lang und führt an Reisfeldern vorbei und durch kleine, verträumte Dörfer, mit kurzen Stopps zwischendurch. Zum Schluss gibt es ein wohlverdientes Mittagessen am Chao Phraya, der Hauptschlagader von Bangkok (www.spiceroads. com).

Liegender Buddha In der Zehn-Millionen-Metropole gibt es über 400 Tempel. Der Wat Pho gehört zu den schönsten und imposantesten. Vor allem aber auch wegen des liegenden, goldenen Buddhas, dessen Dimensionen gigantisch sind. Ganz in der Nähe hat Spitzenköchin Bolan ihr zweites Restaurant, das «ERR» eröffnet: Was auf den Tisch kommt, ist sorgfältig ausgewählt, das Huhn direkt von der Farm, Gemüse vom Bauern (www.errbkk.com).

Check-in
Flug | Thai Airways, besonders luxuriös: die Royal Silk Class in der Boeing 777-300 ER Übernachten | Gute Lage 4*– Hotel Rembrandt (de.rembrandtbkk.com) | Essen | Rooftop Bar & Restaurant Above Eleven | Jazz–Lounge Chinatown Shanghai Mansion (www.shanghaimansion.com) | Spa | Oasis, mit Garten (www.oasisspa.net) Infos | Asienspezialist Tourasia (www.tourasia.ch), www.thailandtourismus.de

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