«Mandarin Oriental» und ein «Xiringuito» am Meer Chillen über den Dächern Barcelonas

Gaudí? «El Bulli»? Messi? Barcelona ist und bleibt eine erstklassige Adresse für Lifestyler, Designinteressierte und Fussballfans. Die Swiss fliegt in 70 Minuten hin.
Chillen über den Dächern Barcelonas
© HO

 «La Terrat», die lifestylige Dachterrasse des «Mandarin Oriental» Barcelona.

Ein paar Punkte im Programm sind fix. Sightseeing: über die Rambla, durchs Barri Gotic mit seiner eindrücklichen Architektur, durch den märchenhaften Parc Güell von Gaudí, in die Sagrada Familia mit ihren parabolförmig in den Himmel ragenden Riesentürmen. Museumbesuche: Ins Museu Picasso (Blaue Periode) und ins Museu d’Art Contemporani, untergebracht in einem lichtdurchfluteten Avantgarde-Gebäude des amerikanischen Stararchitekten Richard Meier, ziehts den Besucher immer wieder. Alternative, und nicht die schlechteste: Ein Besuch von Camp Nou, dem zweitgrössten Fussballstadion der Welt. Das Museum und den dreistöckigen, cool designten Fanartikel-Shop kann man sich immer ansehen. Einen Match mit den Superstars Messi und Neymar nur, wenn man bei der Ticketsuche im Internet Glück hat oder auf die Hilfe eines cleveren Hotelconcierge zählen kann (www.fcbarcelona.es).

Die Nr. 1: «Mandarin Oriental»! Erste Hoteladresse ist das «Mandarin Oriental» in der Nähe der Rambla. Ein zauberhaftes Fünf-Sterne-Hotel mit 120 Zimmern (ab 325 Euro) und einem halben Dutzend Concierges, die gelassen und freundlich alles hinkriegen: Tickets für Barça, Reservationen in den kulinarischen Hotspots der Stadt. Einer ist im Haus: Carme Ruscalleda (sieben Michelin-Sterne weltweit) führt zusammen mit ihrem Sohn Raul das Restaurant Moments. Am schönsten ist es im Hotel beim Frühstück in der Brasserie Blanc: Wohnzimmer-Atmosphäre und bequeme Sofas, üppiges Buffet. Und auf der «Terrat», der eleganten Dachterrasse im siebten Stock. Bis 18 Uhr dürfen nur Hotelgäste rauf, dann alle. Und alle mögen die Sushi, die der Thai-Chef Attapone Joseph Lohsuvarnkij zubereitet (www.mandarinoriental.com).

«El Bulli»-Style oder «Xiringuito»? Kochstar Ferran Adria hat sein «El Bulli», längst wieder geschlossen. Aber seine Famiie führt mitten in Barcelona das «Tickets», eine Tapas-Bar (raffiniert und trotzdem zahlbar). Uns ziehts zum späten Diner runter ans Meer. Das «Xiringuito Escriba» beispielsweise ist grossartig. Eine vermeintlich einfache Strandbeiz, aber erstklassige Muscheln und Paella – zu Strandbeiz-Preisen (www.xiringui toescriba.com). Schicker und hipper, aber auch an der Beach: «CDLC», erst asiatisch inspirierte Mittelmeerküche draussen auf der Terrasse, dann Night-Life; Beyoncé war auch hier (www.cdlcbarcelona.com).

Zum weissen Hai. Wer einem weissen Hai näher kommen will, besucht das «Aquarium». 8000 Fische schwimmen hier, der Besucher spaziert durch einen 80 Meter langen Acryltunnel und staunt; die 20 Euro Eintritt sind gut investiert (www.aquariumbcn.com). 

Check-in
Anreise
Swiss fliegt täglich viermal hin (www.swiss.ch)
Hotel «The Mandarin Oriental» am Prachtsboulevard Passeig de Gracia. Designer-Boutiquen (Jimmy Choo) im Haus, Zara & Co. rund ums Hotel. Rambla ganz in der Nähe. 120 Zimmer, ab 325 Euro. 17 neue Suiten von Designerin Patricia Urquiola, mit Terrassen und Butlerservice. Top-Restaurant («Moments» by Carmen Ruscalleda). Tolles Frühstücksbuffet. Hübscher Spa
Restaurant «Xiringuito Escriba». Meerfrüchte-Paella direkt am Strand! Info: www.mandarinoriental.com

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