Paris mit dem TGV Lyria TGV! Business lére!

Der TGV Lyria punktet neu mit grösserer Angebotspalette: Warmes Viergangmenü in der neuen Business 1ère, Minibar-Service am Platz, interessante Preise. Paris ist ab Zürich in vier Stunden zu erreichen. Im Januar heisst es Schnäppchenjagd, der Frühling ist verführerisch.  
TGV! Business lére!
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Bezaubernd Das winterliche Paris geizt nicht mit seinen Reizen. Trotzdem geht man jetzt gerne an die Wärme, in Museen und Brasserien. 

Andreas Bergmann blickt zuversichtlich in die Zukunft. Der Berner CEO der TGV Lyria, der seit 15 Jahren in Paris lebt, hat zusammen mit der ETH Lausanne ein neues Konzept für das führende Transportmittel zwischen der Schweiz und Frankreich erarbeitet. Seit Anfang Dezember gibt es drei Reiseklassen: Standard, Standard 1ère, Business 1ère. In den ersten beiden Klassen wurde ein Minibar-Service am Platz eingeführt mit Espresso-Maschine (!) und regionalen Angeboten sowie unschlagbaren Preisen nach Paris: ab CHF 34.– beziehungsweise 57.–.

Zum Dessert Paris–Bâle In der Business 1ère wird der Gast persönlich empfangen, das warme Viergangmenü zur gewünschten Zeit serviert. Die Getränke sind im fixen Preis von CHF 260.– inbegriffen (Zürich–Paris). Der Franzose Mathieu Castex, der zwei Jahre als Pâtissier bei Philippe Chevrier, dem 19-Punkte-GaultMillau-Koch in Satigny/ Genf arbeitete, steht für das neue Verpflegungskonzept an Bord: regionale Produkte aus beiden Ländern. Gekocht wird am Vortag in einem Familienbetrieb nahe Auxerre: «Wir geben das Geld zurück in die Region.» Die Menüs wechseln im Turnus von sechs Monaten, die Süssspeise bleibt, denn sie ist ein Signature-Dessert von Castex und stellt eine Variante des bekannten «Paris-Brest» dar, das er in «Paris-Bâle» umgetauft hat.

Ein Lichtermeer Es muss nicht immer der Eiffelturm sein, um ins weihnächtliche Lichtermeer einzutauchen. Die Terrasse im siebten Stock der Galeries Lafayette Haussmann tut es auch. Dort lädt die Ice Cube Bar zum Verweilen, der prickelnde Champagner passt zum anstehenden Shopping. Übrigens: Der Taxrefund (Mehrwertsteuer-Rückgabe) befindet sich ebenfalls im siebten Stock.

Jazz und Crêpes Abends auf dem Montmartre sind die Spazierenden rar, die Bise stark und das beleuchtete Paris magisch. Im «Au Clairon des Chasseurs» an der Place du Tertre wird täglich Jazz gespielt, das Ambiente ist très parisien, trotz einiger Touristen. Bei süssen Crêpes, warmen Getränken und ein paar Cognacs verfliegt der Abend im Nu. Draussen in der Kälte warten ein paar Porträtmaler auf Kundschaft, die in dieser verschneiten Nacht allerdings nicht mehr auftauchen wird.

Paris gemütlich Im 7. Arrondissement befinden sich der Eiffelturm, einige der spannendsten Kulturhäuser wie das Musée d’Orsay und gemütliche, innovative Restaurants. Währschaftes Essen auf hohem Niveau gibts in der gemütlichen Brasserie Chez l'Ami Jean, erlesene Küche mit revidierten Klassikern in der puristisch eingerichteten «David Toutin». Bon appétit! 

Check-in

Paris mit der Bahn | TGV Lyria ab Zürich, Basel, Lausanne oder Genf ( www.tgv-lyria.com) |  Übernachten | Design «Hôtel National des Arts et Métiers» ( www.hotelnational.paris) | Essen | High End «David Toutin» (1 Stern Michelin), Tel. +33 1 45 50 11 10 | Währschaft «Chez l’Ami Jean», Tel. +33 1 47 05 86 89 | Brasserie «Le Percier», Tel. +33 1 45 61 00 49 Ausgehen | Cool «Marais & Bastille»| Infos de.parisinfo.com

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