Weihnachts-Shopping in Wien (A) Christkindl im Design-Fieber

Den berühmten Wiener Christkindlmarkt kennt jeder. Wer Formschönes und das BESONDERE sucht, kommt in den Design-Märkten der österreichischen Hauptstadt voll auf seine Rechnung.
Glas & Lüster: Bei Lobmeyr in der Kärtner Strasse kommt man so richtig schön ins Schwelgen
Glas & Lüster: Bei Lobmeyr in der Kärtner Strasse kommt man so richtig schön ins Schwelgen

Von Mitte November bis Weihnachten glitzert und funkelt es auf den schönsten Plätzen der Wiener Innenstadt. Der süsse Duft von Punsch liegt in der kalten Luft, Weihnachtsmänner und Engel buhlen um die Kleinen, an den Verkaufsständen gibts Keramik, Gestricktes und Selbstgebackenes. Sucht man jedoch nach Alternativen, wird man auf den immer zahlreicher werdenden Design-Märkten fündig.

Design zum Schenken: Seit einigen Jahren setzt Wien stark auf Design. So konnte man kürzlich beim Design-Wettbewerb European Home Run, der von sechs europäischen Designern bestritten wurde, online über das schönste Wien-Souvenir abstimmen (erhältlich ab 2013). Als Sieger gekürt wurde ein Kartenspiel des italienischen Teams. Zum Sofortkauf bestimmt sind hingegen die originellen und individuellen Kreationen von 55 vorwiegend österreichischen Designern, die während der Vorweihnachtszeit im denkmalgeschützten Looshaus aus der Zeit um 1900 angeboten werden (7. bis 23. 12, immer von Freitag bis Sonntag, www.designschenken.at). Bemerkenswert: Die Schmuckstücke von Andrea Auer, die ihre «Rohstoffe» aus den Dingen des Alltags bezieht.

Design im Museums-Quartier: Am ersten Adventswochenende stellen auf 1000 Quadratmetern 100 Designer aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Ungarn und Tschechien aus. Der Mix ist spannend, das Angebot ebenfalls (30. 11. bis 2. 12., www.weihnachts quartier.at). Und: Die Veranstaltung findet in beheizten Räumen statt. Im Innenhof des MQ locken Punsch-Stände und Eisstockschiessen. Dasselbe Vergnügen – doch um einiges glamouröser – findet auch auf dem Rathausplatz und im angrenzenden Park statt, wo sogar die Bäume in einem Lichtermeer erstrahlen.

Design zum Anschauen: Für Design-Freaks ist der Besuch im Museum für Angewandte Kunst (MAK) ein Muss. Nebst Produkten der Wiener Werkstätte zeigt das Museum Möbel, Glas, Porzellan, Silber und Textilien, die vom Mittelalter bis heute geschaffen wurden (www.mak.at). Wiener Glas zum Kaufen gibt es bei Lobmeyr in der Kärtner Strasse, dem Traditionsunternehmen in der sechsten Generation (www.lobmeyr.at).

Design zum Erleben: Nicht nur die besondere Lage beim Stephansdom, auch die Architektur von Jean Nouvel und die bunten Deckeneinlagen von Pipilotti Rist machen aus dem Hotel Sofitel Vienna Stephansdom ein Juwel. Das Restaurant Le Loft im 18. Stock bietet Erlesenes für den Gaumen und einen atemberaubenden Blick auf die Altstadt. 

Check-in

  • Anreise: Swiss fliegt mehrmals täglich nach Wien (www.swiss.com)
  • Attraktives Angebot: «Sofitel Vienna Stephansdom»: Vom 15. 11. bis 5. 1. 2013 ist die dritte Nacht bei Buchung von drei Nächten gratis (www.sofitel.com)
  • Hotel: 25 Hours Hotel im Museumsquartier, DZ ab EUR 130.– (www.25hours-hotels.com/wien)
  • Restaurants: «Huth», klasse Wiener Schnitzel (www.zum-huth.at); «Palmenhaus», österreichische und mediterrane Küche (www.palmenhaus.at)
  • Würstelstand: am Hohen Markt, offen bis in die Morgenstunden
  • Info: www.wien.info

 

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