Gewürzinsel Sri Lanka Curry, Tee und Elefanten

Wild lebende Elefanten in Nationalparks, Teeplantagen in 2000 Meter Höhe, herrliche Strände, buddhistische Tempel und heisser Curry: Sri Lanka lockt immer mehr Touristen ins Land. Edelweiss fliegt ab dem 3. November die Hauptstadt Colombo direkt an. 
Curry, Tee und Elefanten
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Kraftakt Stufen und Stege führen zum Plateau des Felsen von Sigiriya: Der Rundblick lohnt die Mühe.

Wie ein riesiger Pilz ragt der Felsen von Sigiriya aus der Ebene. In Stein gehauene Stufen und Eisenstege führen steil hinauf auf das Plateau des 200 Meter hohen Felsens, von den Einheimischen auch Löwenkopf genannt. Ein uneinnehmbarer Ort damals im 5. Jahrhundert nach Christus, als Usurpator Kassapa hier eine mächtige Festung bauen liess. Heute sind nur noch wenige Ruinen erhalten, doch die Rundsicht auf die Dschungellandschaft lohnt allemal den beschwerlichen Aufstieg unter der sengenden Sonne und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Belohnt wird man auch durch die herrlichen Fresken der «Wolkenmädchen», verführerische Schönheiten gemalt in einer Felsnische.

Essen auf Lotusblättern Die Ochsen warten geduldig, bis wir Platz auf dem Karren genommen haben. Dann ziehen sie uns gemächlich zum nahen Randeniya-See, wo es per Boot zum Dorf Pelwehera weitergeht. Ranjani und Sandamalee warten gleich am Ufer vor einem offenen Bau, sie werden uns eine typische sri-lankische Mahlzeit kochen. Schritt für Schritt verfolgen wir, wie Sambal (feurig scharfe Chilipaste) zubereitet, Reis vom Spreu getrennt, Kokosnuss geraspelt wird. Übrigens, das Raspeln der Kokosnuss verlangt viel Kraft und Geschick von den Frauen, nur wer es richtig macht, ist heiratsfähig! Gegessen wird von blosser Hand, der Teller ist ein Lotusblatt. Die Schärfe des Currys treibt uns Tränen in die Augen, die sich mit Glückstränen vermischen.

Tee trinken in luftiger Höhe 75 Kilometer und unzählige scharfe Kurven trennen die Stadt Kandy auf 500 Metern Höhe vom Städtchen Nuwara Eliya auf 1990 Metern. Beide liegen inmitten von sanften Hügeln und nicht enden wollenden Teeplantagen. Hier wird heute noch der berühmte Ceylon-Tee kultiviert, den die Engländer im 19. Jahrhundert aus Indien eingeführt haben. Kandy trumpft mit seinem See, dem berühmten buddhistischen Zahntempel, dem Botanischen Garten. Nuwara Eliya mit seinen Gärten und Villen aus der Kolonialzeit und dem frühlingshaften Klima übers ganze Jahr.

Aug in Aug mit Elefanten Der Udawalawe-Nationalpark ist bekannt für seine Elefanten, von denen es hier um die 600 gibt. Gleich zu Beginn der Pirschfahrt stossen wir auf einen dieser Dickhäuter, der seinen Durst im Tümpel vor unseren Augen stillt. Uns stockt der Atem, doch die Elefantendame trinkt gemütlich weiter. Ein Pfau schlägt etwas weiter vorne das Rad, bunte Vögel zwitschern auf riesigen Wandelröschenbüschen, eine Büffelherde kühlt sich im See ab, ein Auge auf die lauernden Krokodile gerichtet. Handys und Kameras klicken.
 

Check-in
Anreise Ab 3. 11. Direktflug Edelweiss nach Colombo |
Übernachten | Chic Mövenpick Hotel Colombo, tolle Rooftop-Bar & Pool sowie Restaurant | Gemütlich Hotel Sigiriya, super Buffet
Ausflüge | Zugfahrt von Kandy nach Ella
Saphire | bei E.W. Balasuriya & Co., Kandy (www.ewbjewel.com)
Infos Vor Ort: travel.baurs.com (englisch), in der Schweiz: www.tourasia.ch / www.travelhouse.ch

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