Rio de Janeiro «Copacabana Palace» – bei Königs am Pool

Südamerikas schönstes Hotel? Das «Copacabana Palace» in Rio de Janeiro! Hier baden Könige, Prinzen und Weltstars. Vorzugsweise im privaten Penthouse-Pool.
«Copacabana Palace»: Könige, Präsidenten und Stars wohnen im 6. Stock. Eigener VIP-Pool, Meersicht.
«Copacabana Palace»: Könige, Präsidenten und Stars wohnen im 6. Stock. Eigener VIP-Pool, Meersicht.

Der Hotelpalast ist strahlend weiss, nachts raffiniert beleuchtet, und was den Architekten als Vorbild gedient hat, ist nicht zu übersehen: das «Negresco» in Nizza und das «Carlton» in Cannes. Das «Copacabana Palace», von Furcht einflössenden Bodyguards scharf bewacht, zieht die VIPs dieser Welt magisch an.

Baden um Mitternacht.
VIP-Zone ist der 6. Stock. Hier gibts sieben Suiten, viel Marmor, Orientteppich und einen eleganten schwarzen, zehn Meter langen Privatpool. Wer nur schön, aber nicht berühmt ist, badet im Erdgeschoss – in einem Becken von fast olympischem Ausmass. Die weiss gekleideten, muskulösen Bademeister (Aufschrift: «Salva Vidas») stehen um Mitternacht noch im Dienst: Ihre Bahnen ziehen die Gäste im «Copa» mit grösster Selbstverständlichkeit auch nachts.

Könige, Prinzen, Stars!
Das Gästebuch («Golden Book») wird seit 1923 geführt. Prinz Charles und Diana, Arturo Toscanini, Gene Kelly, Nelson Mandela haben sich eingetragen, natürlich auch Fred Astaire und Ginger Rogers, die hier 1933 für den Film-Klassiker «Flying Down to Rio» erstmals zusammen getanzt haben. Die «jüngsten» Gäste: König Juan Carlos und Sofia von Spanien. Königin Beatrix von Holland. Catherine Zeta-Jones, Monica Bellucci, Mick Jagger und Rod Stewart. Top-Model Gisele Bündchen gibt zu Protokoll: «Bin ich in Rio, ist das ‹Copa› mein zweites Zuhause.» Heute gehört der Palast zur Orient Express Group (www.orient-express.com). Die neuen Besitzer haben dem «Palace» eine Schönheitskur für 50 Millionen Dollar verpasst. Gut auch die Küche: Im «Cipriani» gefiel das Ossobuco. Im Zweitrestaurant Pérgula am Pool gibts jeden Samstag eine traditionelle «feijoada» (Eintopf mit Bohnen, brasilianisches Nationalgericht) und sonntags den besten Brunch der Stadt (www.copacabanapalace.com.br).

Beachlife? Barra!
Copacabana, Ipanema und Leblon sind die Beachklassiker. Kleine Restaurants alle hundert Meter. Open-Air-Fitnessstudios zur Gratisbenutzung. Volleyball-Schulen. Erhöhte Klau-Gefahr. Hip ist Barra im Westen: mehr Platz am weissen Strand, ruhiger, sicherer. Mit Buchten für alle: Surfer, Heteros, Gays, FKK-Community. Fussball-Götter wie Ronaldinho oder Romario haben sich in Barra die schicksten Penthouses mit Meersicht gesichert.
 

Check-in:

  • Anreise: Swiss fliegt täglich nach São Paulo. Dann 60-Minuten-Trip mit TAM nach Rio
  • Hotel: Copacabana Palace, von Orient Express glanzvoll renoviert. 243 Zimmer und Suiten. DZ mit Meersicht ab USD 375.–. Sehen-und-Gesehen- werden-Pool, exklusiver Nachtclub, 2 gute Restaurants
  • Nicht verpassen: Fussball im grossartigen Maracana-Stadion (wird für die WM 2014 renoviert). Rotierende Fleischspiesse in der Churrasceria Porcão in Flamengo
  • Brasil- und Rio-Experte: Dorado Latin Tours, www.dorado-latintours.ch
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