Budapest: Nostalgie und Eleganz in Ungarn Das Juwel an der Donau

Budapest ist eine Oase für Geniesser: Ungarns Hauptstadt befindet sich im Wandel. Doch der Charme vergangener Jahrhunderte ist hier allgegenwärtig.
Erleuchtet: Budapest bezaubert auch nachts. Ein Lichtermeer verwandelt die Donaustadt in einen funkelnden Diamanten.
© iStockphoto Erleuchtet: Budapest bezaubert auch nachts. Ein Lichtermeer verwandelt die Donaustadt in einen funkelnden Diamanten.

Die Donau, die hier Duna heisst, teilt die Zwei-Millionen-Metropole in das hügelige Buda und das flache Pest. Neun Brücken verbinden die beiden Stadtteile. Die schönste ist die Kettenbrücke, vor allem abends im Schein Hunderter von Lämpchen.

Ein absolutes Muss ist der Burgberg von Buda. Nicht umsonst steht er seit Ende der 80er-Jahre auf der Unesco-Liste der erhaltungswürdigen Kulturgüter. Vom königlichen Palast, der auch die Ungarische Nationalgalerie beherbergt, eröffnet sich der schönste Blick auf das gegenüberliegende Pest. Hinreissend auch die Sicht von der malerischen Fischerbastei.

Ein Bummel durch die mittelalterlichen Gassen von Buda gleicht einer Zeitreise in die Vergangenheit. So auch der Besuch der kleinen Biedermeier-Konditorei Ruszwurm (Szentharomsag-Strasse 7, www.ruszwurm.hu), wo es die besten Creme-Schnitten der Stadt gibt. Ungarische Gerichte, modern interpretiert, lassen sich im «21» geniessen (Fortuna-Strasse 21, www.21restaurant.hu).

Die Andrassy-Strasse gilt als Champs-Elysées von Budapest. Sie verbindet die Innenstadt mit dem Heldenplatz und ist 2,4 Kilometer lang. Seit 2002 ebenfalls auf der Unesco-Liste, steht sie für all das, was das Leben in einer Weltstadt angenehm macht: Kultur, Essen und Shopping. Auf dem prächtigen Boulevard, wo bekannte Modelabels wie Gucci, Armani & Co. sich eingenistet haben, befinden sich auch einige Theater sowie die weltberühmte Budapester Oper (Nr. 22). Im benachbarten Restaurant Callas gibts neben Arien auch hervorragende Gänseleberpastete! Gediegene Cafés wie das Bookcafé (Nr. 39) mit einem herrlichen Interieur oder das Café Müvesz (Nr. 29) laden zum Verweilen ein.

Das kleine Boheme-Café Komedias (Nagymezö-Strasse 26) ist abends zum Bersten voll. Ein Klavierspieler unterhält die Gästeschar, unter die sich auch gerne Schauspieler und Sänger mischen.

Der Liszt-Ferenc-Platz ist mit seinen Cafés und Restaurants ein beliebter Treffpunkt der Budapester. Im «Menza» (www.menza.co.hu) sind «Fish and chips» (Hekk szalmaburgonyaval) einfach ein Hit.

Check-in
Anreise Swiss fliegt dreimal täglich (www.swiss.ch)
Hotel ****Palazzo Zichy, ab EUR 89.– pro Nacht, Tel. +36 - 1 235 40 00,
www.hotel-palazzo-zichy.hu
Bistros «Bock», Erzsebet krt. 43-49, www.bockbisztro.hu; «Klassz», Andrassy-Strasse 41
Kultur Ludwig-Museum, Bela-Bartok-Konzertsaal im Palast der Künste, www.mupa.hu/en/
Infos Ung. Tourismusamt, Tel. +49 - 69 928 84 60, www.ungarn-tourismus.ch

Auch interessant