Zypern: Insel der Aphrodite Die Götterinsel im Mittelmeer

Zypern lockt das ganze Jahr mit einer 10 000-jährigen Geschichte. Ende Winter ist es auf der Mittelmeer-Insel besonders mild, im Frühjahr besonders schön.
Lebendige Geschichte: Das Wahrzeichen von Paphos ist das 1592 von den Türken erbaute Kastell. Abends füllen sich in der Umgebung die Lokale.
Lebendige Geschichte: Das Wahrzeichen von Paphos ist das 1592 von den Türken erbaute Kastell. Abends füllen sich in der Umgebung die Lokale.

Der Sage nach soll Aphrodite bei den Kalkfelsen von Petra tou Romiou dem Meeresschaum entstiegen sein: auf einer Muschel stehend, die von Delfinen gezogen wurde. Das Bild hat die Fantasie ganzer Malergenerationen beflügelt. Belegt ist hingegen der grosse Kult, der der Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit und Schönheit entgegengebracht wurde – zahlreiche Tempel und Kultstätten bezeugen es heute.

An der Westküste beim Städtchen Paphos, das übrigens zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, liegt das Zentrum des Aphrodite-Kultes. Ein Spaziergang durch den archäologischen Park von Kato Paphos gibt Blicke frei auf erlesene römische Mosaike und lässt so die Grösse der Anlage erahnen.

Besonders hübsch ist der Ausflug zu den Bädern der Aphrodite auf der Halbinsel Akamas. In dieser wildhübschen Gegend soll sich die Göttin unter anderem mit dem schönen Apoll vergnügt und in der klaren Quelle erfrischt haben. Aphrodite begegnet man auf der Insel auf Schritt und Tritt: mal als Büste oder in einem Mosaik verewigt, mal als Aufkleber auf Cremen, Salben und Seifen, als Restaurant-Schild oder auf Süsswaren.

Innere Schönheit sowie Wohltat für Körper und Geist erlangt man im «Natural Healing Spa Resort Ayii Anargyri» in der Nähe der kleinen Ortschaft Miliou. In der Höhe, zwischen den Städten Paphos und Polis gelegen, ist das Resort auf den Grundmauern eines alten Klosters gebaut. Zedern, Pinien und Palmen begrüssen den Gast, der Duft von Rosmarin umfängt ihn, Orangen- und Mandarinen-Haine liegen hinter dem Haus. Auf den Tisch kommen nur heimische Produkte. Marmelade, Olivenöl, Brot, Wurstwaren sowie Teemischungen sind hausgemacht. Wer sich nicht gerade im Spa verwöhnen lässt (sehr beliebt: die Schwefelbäder), wandert zum Dorf Miliou oder fährt mit dem Auto ans Meer. Oder zum Mittagessen nach Kornos ins «Archontiko Papadopoulou» (www.archontikopapadopoulou.com.cy). Nicht nur das Haus ist himmlisch schön, auch die heimischen Gerichte schmecken göttlich.

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