Mit der transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Moskau Die legendärste Bahnreise der Welt

Eisenbahngeschichte erleben! 7923 Kilometer, drei Länder, 132 Bahnstunden. Im luxuriösen Sonderzug «Zarengold» geht es durch China, die Mongolei und Russland. Schon Schriftsteller Hardy Krüger sagte: «Einmal muss man da drauf! Auf die Transsibirische Eisenbahn.» 
Die legendärste Bahnreise der Welt
© HO

Grosses Kino Der «Zarengold»- Sonderzug bei der Fahrt durch die riesigen Weiten der Mongolei. Entspannung pur!

Mit einer geballten Ladung China geht die 16-tägige Reise los, im quirligen Peking: Besuch des weltberühmten Himmelstempels, der Verbotenen Stadt, der Grossen Mauer. In einem Spezialitäten-Restaurant wird knusprige Peking-Ente verkostet. Auch Chinesen lieben ihr Nationalgericht über alles!

Am Tag 4 steigen wir in den komfortablen Sonderzug «Zarengold». Kilometer 0. Handy-Empfang gibts keinen mehr an Bord, langweilig wirds trotzdem nie. Erst Fahrt durch die unendlichen Weiten der Wüste Gobi, ab und zu eine Herde Kamele oder Pferde: Die Entschleunigung setzt rasch ein. Die drei täglichen Mahlzeiten werden im Restaurant-Wagon serviert, das Essen ist vorzüglich.

Über Bordfunk gibts Infos zum Reiseablauf und Vorträge über Land und Leute, während der ganzen Reise wird unsere zwölfköpfige Gruppe von kompetenten deutschsprachigen Reiseleitern begleitet. Das geräumige Badezimmer mit Dusche befindet sich am Ende jedes Wagons.

Nächster Stopp in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator. Die örtliche Reiseleiterin erklärt die skurrilen Figuren des buddhistischen Gandan-Klosters, der grössten Pilgerstätte der Mongolen. Wer will, übernachtet in einer Jurte – im Terelj-Nationalpark, der Mongolischen Schweiz, mit seinen bizarren Felsformationen. Als Versucherli gibts Kumys, vergorene Stutenmilch.

Showtime am folgenden Nachmittag! Muskelbepackte Nachfahren von Dschingis Khan zeigen ihre Künste beim traditionellen Ringkampf und auf den Rücken ihrer Pferde. Im klimatisierten Zug gehts bei Nauschki über die russische Grenze. Beim Mittagessen an Bord werden sibirische Fischsorten und Rindsrouladen nach Zarenart serviert. «Na sdorowje!», ruft Reiseleiterin Olga bei der Wodkaprobe und stösst mit drei Sorten Hochprozentigem an. Derweil rauscht der Zug durch die unendlichen Weiten Sibiriens. Beim Picknick nach der Bootsfahrt wird am Ufer des Baikalsees ausgiebig Kasatschok getanzt. Dann schaukelt uns der Zug in den Schlaf. Bei Nowosibirsk kehren wir in der Datscha der Einheimischen Tatjana ein: Ihr Borschtsch (Randen-Suppe) schmeckt hervorragend. In Irkutsk steht der Besuch des Freilichtmuseums auf dem Programm, in Jekaterinburg erzählt das Jelzin-Museum von der jüngeren Geschichte.

Modern hingegen die Kasan-Arena in der gleichnamigen Stadt – hier befindet sich das Fussballstadion, in dem 2018 Spiele der Fussball-WM ausgetragen werden.

Tag 15: Ankunft in Moskau, nach 7923 Bahnkilometern. Spaziergang durch den Kreml, Besichtigung der Basilius-Kathedrale mit ihren farbigen Zwiebeltürmen. Olga gibt uns einen russischen Spruch auf den Heimweg: «Nur wer die Taiga kennt, versteht die Ewigkeit.»

Check-in

Übernachten | Bequem An Bord des Sonderzugs «Zarengold» in 6 Abteilkategorien |

In Peking, Ulan-Bator, Irkutsk und Moskau in gehobenen Hotels |

Essen | Gehoben Im Bordrestaurant | Spezialitäten In lokalen Restaurants |

Ausflüge | Inklusive 14 Ausflüge und Besichtigungen, mit Gruppenreiseleitern und lokalen Guides |

Service Arzt an Bord | Infos | Spezialist Kira Reisen, Windisch AG, Tel. 056 200 19 00, www.kiratravel.ch

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