Die neue SWISS first Lounge in Zürich Erstklassig!

Der «Luftkampf» um die zahlungskräftigen First-Class-Passagiere wird am Boden entschieden. Deshalb eröffnet SWISS in Zürich eine neue stylische Lounge mit Wohnzimmer-Charme. Mit Barista-Bar, Showküche, Grappa-Sammlung und Cigar-Lounge.
Erstklassig!
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Check-in für First-Class-Passagiere Eigene Sicherheitskontrolle, Barista-Bar mit erstklassigem Espresso, Front-Cooking.

Vor der Security sind alle gleich. Piepst der Zufallsgenerator, werden auch First-Class-Passagiere ziemlich hartnäckig untersucht, vom Scheitel bis buchstäblich unter die Fusssohle. Kleiner Trost: Der Securitycheck findet im beinahe schon intimen Rahmen statt. Wer vorne sitzt im Flieger, erledigt solcherlei Verpflichtungen unmittelbar beim Betreten des Flughafens. Wer in die Wärme fliegt, kann seinen Wintermantel abgeben – und nach der Rückkehr in die Schweiz wieder in Empfang nehmen. Ziemlich chic und praktisch dazu.

Ein Müesli beim Barista. Am meisten Applaus für die neue Swiss First Lounge gibts am Morgen. Dann können die gut geschulten Baristas an der langen Bar zeigen, was sie draufhaben. Tatsächlich: Der Ristretto (Arabica) ist erstklassig. Und das Müesli kann man sich den persönlichen Vorlieben entsprechend selber zusammenstellen. Ausgezeichnet ist das Sauerteigbrot: Es wird direkt in der Lounge gebacken. Die Kaviar-Show überlässt man der Konkurrenz aus Middle East.

Mary und das Thai-Curry. Ein Buffet wie früher gibts nicht mehr (was nicht alle Passagiere so toll finden). Dafür gibts Mary: Die junge Chefin ( Markenzeichen: ein neckisch geflochtener Zopf unter der schwarzen Mütze) und ihre Kollegen arbeiten in einer offenen Showküche, bereiten die À-la-carte-Gerichte à la minute zu. Black-Tiger-Crevetten, knackig gewokt, mit Gemüse, Basmatireis und Veilchen. Letzteres ist nicht ganz «thai», aber hübsch. Marys bestes Gericht: Vitello tonnato – rosa Kalbfleisch, gebratene Tuna-Würfel, Kapern, Kräuteröl. Beim «Chäsplättli» setzt die Swiss auf Swissness. Tête de Moine. Gruyère. Sbrinz. Tomme Vaudoise. Jersey Blue von Willi Schmid aus dem Toggenburg. «Fried Olma Sausage» gibts auch. Gemeint ist eine original St. Galler Bratwurst.

100 Grappas, Whiskys, Faugères. Die Stimmung an der langen Bar ist gut. Über 100 Grappas und Obstbrände sind im Angebot! In der Smoker’s Lounge eine Etage höher ist Whisky Trumpf: Tullamore, Macallan – und Swiss Mountain Whisky aus Interlaken. Beim Weinangebot gibts noch Luft nach oben. Der Pinot noir aus der Ostschweiz war fürchterlich abgestanden, da wohl viel zu lange geöffnet. Der «Cap de Faugères» von Silvio Denz machte mehr Freude.

Mit Chauffeur zum Flugzeug. Ready for take-off? Ein Chauffeur bringt die First-Class-Passagiere bequem zum Flugzeug. Ab Sommer wird der Service noch ausgebaut: Auch nach der Landung in Zürich wartet der Driver bei der Maschine und bringt die Gäste zu einer eigenen Pass- und Sicherheitskontrolle. Vorteil Swiss – das schafft die Konkurrenz (noch) nicht.
 

Check-in
Swiss First Lounge. 600 m2, helles, geöltes Eichenparkett und Schweizer Design (Vitra, De Sede).
Komfortzonen | Barista-Bar, Lounge-Suiten, Club mit einladenden Ledersofas, Relax-Liegen und eine attraktive Smoker’s Lounge mit Terrasse.
Cool! | Am Welcome-Desk erfolgt die Gepäckausgabe und die Sicherheitskontrolle. Zum Flugzeug gehts mit der Limousine.
Infos | www.swiss.com

 
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