Die kleine Insel der Wale, Haie und Golfer Hawaii? Lana’i ist der ultimative Geheimtipp!

Einst Ananasplantage, heute gediegenes Ferienparadies. Der Geheimtipp auf Hawaii? Die kleine Insel Lana’i. Mit einsamen, endlosen Stränden, zwei tollen Hotels und Weltklasse-Golfplätzen.
Bitte sehr genau zielen! Stardesigner Jack Nicklaus baute seinen spektakulären Golfplatz entlang den Klippen.
Bitte sehr genau zielen! Stardesigner Jack Nicklaus baute seinen spektakulären Golfplatz entlang den Klippen.

Die Reise auf die weitgehend verlassene Insel dauert 45 Minuten. Die «MS Excursions Five» pflügt sich von Maui her durch die Wellen. An Bord ein paar wenige Einheimische (Lana’i hat nur 3000 Einwohner). Ein paar Touristen. Ein paar Golfer. Die Insel gehört einem einzigen Mann: David Murdoch, früher Ananas-Plantagenbesitzer, heute Milliardär. Ananas sind nicht mehr sein Ding. Highend-Tourismus und Windenergie-Business sind ihm wichtiger geworden.

Allein am Endlos-Strand Lana’is erste Attraktion? Kilometerlange schneeweisse Strände. Polihua etwa oder die Shipwreck Beach (mit einem gestrandeten, rostigen alten Kriegsschiff). Der Weg zum Ziel ist beschwerlich: Ohne Jeep und 4 × 4 kommt keiner an diese magischen Bays. Der Autovermieter warnt: «Very bumpy.» Der Trip lohnt sich auf jeden Fall. Genau so stellt man sich Hawaii in den kühnsten Träumen vor. Ins Wasser steigen sollte man an dieser Küste lieber nicht: Shark-Alarm, gefährliche Strömungen. Spazieren und sonnenbaden kann man dafür stundenlang.

Four Seasons on the beach! Die beiden Hotels auf der Insel sind beeindruckend, beide werden von Four Seasons geführt. Wer aus der Schweiz einfliegt, wird sich für das «Four Seasons at Manele Bay» entscheiden. Alles ist zum Pazifik ausgerichtet: der schneeweisse Strand (auch für Schnorchler!), das sympathische Italo-Restaurant Fresco, der 18-Loch-Golfplatz, designt von Jack Niklaus. Da spielt man stundenlang den roten Klippen entlang, geniesst die 180-Grad-Sicht aufs Wasser. Im Dezember und Januar schaut man genauer hin. Wale tummeln sich in der Bay! Geheimtipp: Zimmer mit Sunset-Blick buchen – der Sonnenuntergang auf Lana’i ist Magie pur!

Treffpunkt Kaminfeuer! Zweite Adresse: «The Lodge at Koele». Ein nobler, schon fast englischer Landsitz mit hohen Räumen und loderndem Kaminfeuer. General Manager Tim Roelens: «Vor allem Hawaiianer kommen zum Wochenende gerne in die Lodge. Palmen und Meer haben die zu Hause. In Koele suchen sie Ruhe, Regenwald, Ritte durch die früheren Ananas-Plantagen.» Natürlich ist auch der Golfplatz (The Experience at Koele) sehr europäisch. Altmeister Greg Norman («der weisse Hai») hat 18 faszinierende Spielbahnen in die Wälder geschlagen. Noblesse oblige in der Lodge.Wer in «The Dining Room» reserviert, muss sich an den Dresscode halten. Der ist harmlos: Jacket und Krawatte müssen nicht sein. Aber kurze Hosen sind verpönt!

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