Resort der Extraklasse: «EDEN ROC» Ascona Riesenpools, Wakeboard und Gamberi rossi

Willkommen am Lago Maggiore! Das «Eden Roc» in Ascona gehört zu den besten Ferienresorts der Schweiz. Grosszügige Chill-out-Zonen. Viel Wassersport. 46 GaultMillau-Punkte, verteilt auf drei Restaurants.
Eden Roc, Ascona
© HO

Ein starkes, auffallend freundliches Team: 190 Mitarbeiter sorgen für entspanntes Fünfsterne-Feeling. Daniel Schälli ist ihr Boss.

Wer im «Eden Roc» eincheckt, blickt eigentlich immer aufs Wasser, genauer: auf den oft recht wilden Lago Maggiore. Morgens beim grosszügigen Frühstück, abends beim Diner in den Restaurants und selbst noch beim letzten Mojito an der Bar. Den Tag verbringen die «Eden Roc»-Gäste am liebsten an den beiden grosszügigen Pools. Chillen ist Trumpf, auch wenn auffällig viele Gäste auffällig oft aufs Handy schielen. Herzstück der Anlage ist die kleine «Casetta» direkt über dem See: ein geschichtsträchtiges Haus, heute eine sichere Bank für Antipasti-Buffet, Pasta & Pesce. Für den hohen Wohlfühlfaktor sorgt seit fünf Jahren der jugendliche Direktor Daniel Schälli mit 190 auffallend freundlichen Mitarbeitern.

Gamberi bei Signor Salvatore. Das «Eden Roc» ist ein Gourmet-Revier (Gault-Millaus «Hotel des Jahres 2010»). Seither ist die Küche noch überzeugender geworden, denn sie ist jetzt fest in italienischer Hand. Executive Chef Salvatore Frequente stammt aus Sizilien. Und natürlich lässt er das Beste von der Insel einfliegen: Gamberi rossi aus Mazara del Vallo. Die Krebse sind so zart und frisch, dass sie Signor Salvatore nur kurz anflämmt (mit dem Bunsenbrenner!), dann mit Walderdbeeren und Verveine serviert. Allein mit diesem Gang, aufgetragen auf der Terrasse der «La Brezza», sind die 17 Punkte für die nächste Ausgabe gesichert. Alternativen gibts im Resort: klassische Küche im Ristorante «Eden Roc». Der Walliser Cyrille Kamerzin setzt hier auf klassische Küche und wird jeden Freitagabend zum Helden. Dann baut er ein fantastisches Sommerbuffet auf.

Der «Täter» heisst Rampazzi. Das «Eden Roc» hat Klasse. Trotzdem bleibt Freiraum für verrückte Designideen. Man begegnet überall verrückten Möbelstücken und kräftigen Farben. Der «Täter» ist bekannt: Carlo Rampazzi, Asconas exaltiertester Bürger. Don Carlo hat auf die neue Saison hin 30 Zimmer neu gestaltet. Den Gästen gefällts und der Besitzerfamilie Kipp auch; Letzteres ist fast noch wichtiger. Auffallend bei allen Zimmern: riesige Marmorbäder, grosszügige Duschen.

Wakeboard, Laufen, Velo. Wer sportliche Gene hat, bleibt nicht lange im Liegestuhl. Am privaten Hafen hat sich eine Wassersportschule eingerichtet: Wasserski, Wakeboard, Stand-up-Paddling – Langeweile kommt da nicht auf. Sport auf dem Land? Der erfahrene Personal Coach Fausto Bigolin überwacht mit geschultem Auge und Video den Laufstil. Die frühere Profi-Radfahrerin Nicole Brändli bittet zu spannenden Touren. Bei der Streckenlänge und Geschwindigkeit haben die Gäste ein kleines Mitspracherecht. Attraktive Packages gibts auch für Golfer (je 18 Holes im Patriziale und in Losone).

Check-in
Hotel Eden Roc, Ascona: 95 Zimmer und Suiten, mal klassisch designt, mal ziemlich frech eingerichtet. DZ ab CHF 510.–. Restaurants: «La Brezza» (17 Punkte), «Eden Roc» (15), «Marina» (14, familienfreundlich!), «Casetta». Spa: Wellness auf 2000 Quadratmetern, Innenund Aussenpools, Saunawelten, erstklassige Therapeutinnen. Sport: Wassersportschule im Resort. Für erste Versuche auf dem Standup-Paddle oder auf dem Wakeboard. Packages Für Läufer, Velofahrer, Golfer und Expo-Milano-Besucher. Info: www.edenroc.ch.

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