Indian summer in Bosten USA Boston by Bike, Lobster zum Lunch, Shopping im Wolkenkratzer

Weltkonzerne wie Trip-Advisor oder Converse lieben das jugendliche Flair der Massachusetts-Metropole. Highlight im Herbst: Kunst in der Skyline. Und mit dem Rad die Stadt erkunden.
Rooftop-Bar am Harbor Walk
© HO

Chill-out im Envoy Hotel: Meeresbrise schnuppern auf der Rooftop-Bar am Harbor Walk.

Fliegendes Fischernetz? Seidene Qualle? Oranger Drache? Die Installation von Künstlerin Janet Echelman spannt sich noch bis Ende Oktober zwischen den Wolkenkratzern über dem Rose Kennedy Greenway. 183 Meter umfasst «As If It Were Already Here». Das filigrane Werk wiegt eine Tonne, besteht aus 542 500 Knoten und leuchtet in der Nacht neonfarben. «Meine Netze geben den Städten Seele», sagt Echelman, die ähnlich spektakuläre Inszenierungen schon in Seattle, Sydney und San Francisco umsetzte.

Das Kunstwerk ist auch von der Lookout Rooftop Bar des neuen Envoy Hotel an der Sleeper Street zu sehen. Wer zum After-Hour-Drink auf die Terrasse will, muss warten. Der Türsteher meldet sich per SMS. Der ultracoole Seaport District («Southy» genannt) ist für Nachtschwärmer die zurzeit hippste Adresse. Die besten Restaurants: «Legal Harborside» (Lobster), «Morton’s» (Steak), «Sportello» (Pasta), «Strega Waterfront», «Sam’s» (New-England-Food).

Eine City-Tour unternimmt man im «Hop-on-Hop-off-Bus». Oder mit den Boys und Girls von Urban Adventours. Helm, Wasserflasche, City-Bike – alles da (55 Dollar für drei Stunden). Man flitzt in kleinen Gruppen durch den historischen Fenway Park und den edlen Stadtteil South End mit seinen Brickwall-Häusern. Vorbei am Hauptsitz von Converse und Trip-Advisor durch den Uni-Campus der Boston University am Charles River. Kreuzt den Copley Square mit der Public Library und der Trinity Church bis zum 344 Meter hohen John Hancock Building.

Boston ohne Shopping?
Das wäre wie ein echter Hot Dog ohne Sauerkraut. Am lebendigsten sind Faneuil Hall und Quincy Market. In den ehemaligen Markthallen ist der Fischgeruch verschwunden.
Shops und Restaurants machen Freude. Ein Tick mondäner ist die Premium-Mall The Shops at Prudential Center. Nach dem Einkaufen fährt frau hinauf in den 52. Stock in die Skybar Top of the Hub mit 360-Grad-Panorama.

Schiff ahoi! Das legendäre «Boston Tea Party Ship» ist ein Anker in der amerikanischen Geschichte und Symbol für den Widerstand gegen die britische Kolonialpolitik. Das dazugehörige Museum wurde kürzlich als eines des besten des Landes prämiert (Erwachsene 25 $, Kids 15 $). Tee schlürft man in der Lobby des «Langham»-Hotels (diniert wird inhouse im «Bond»). Zurzeit hat der Indian Summer die Stadt fest im Griff. Das Farbenspiel der Herbstblätter ist an der milden Ostküste besonders reizvoll. Wer sich jetzt schon auf den langen Winter einstimmen will, lässt in der «Frost Ice Loft» schon mal die Eiswürfel schmelzen.

Check-in
Übernachten Lifestyle «Envoy» (Autograph Collection von Marriott), DZ ab 380 $ Historisch «Boston Marriott Long Wharf» am Hafen, DZ ab 290 $ Luxuriös «The Langham», DZ ab 300 $ Events «Beautiful: the Carol King Musical» Spiele der Red Socks im Fenway Park! Der 120. Boston Marathon am 15. April 2016 Beste Reisezeit Die Stadt an der Massachusetts Bay hat zu jeder Jahreszeit ihren eigenen Reiz

Auch interessant