Atemberaubend: Das Shangri-La-Hotel at the Shard Ein Bett über der Skyline von London

Londons neuster Hotspot? «The Shard», 310 Meter hoch! Schlafen, Chillen und Schlemmen kann man im höchsten Gebäude Westeuropas auch. Shangri-La eröffnete in den Etagen 34 bis 52 ein faszinierendes Hotel.
Atemberaubend
© HO

«At the Shard» – das neue Wahrzeichen Londons! Das Gebäude ist 310 Meter hoch. In den Top-Etagen führt «Shangri-La» ein herausragendes Hotel mit 202 Zimmern und Suiten.

Die «Anreise» dauert genau 35 Sekunden. Dann hält der Hochgeschwindigkeitslift bereits in Etage 35: Reception des Shangri-La-Hotels At the Shard. Das Beste liegt noch höher: 202 erstaunlich grosse Zimmer und Suiten. Und in Etage 52 eine ziemlich frech designte Bar. Mit einer sieben Meter langen Marmortheke. Mit Drinks, Krabben (aus Cornwell) und Austern (aus Colchester). Daneben ein kleiner, feiner Infinity Pool. Den in London unverzichtbaren «Afternoon Tea» gibts auch (Lounge Ting). Gut für alle, die nicht im «Shard» wohnen und trotzdem neugierig sind auf dieses spektakuläre Hotel (unbedingt reservieren!).

Zimmer mit Aussicht! Das versprechen viele. Aber «Shangri-La» und Stararchitekt Renzo Piano lösen das Versprechen ein. Die Sicht auf die Skyline der Stadt, auf Tower Bridge, London Bridge und Big Ben ist atemberaubend. Man geniesst den Rundblick vom breiten Bett aus oder aus der frei stehenden, direkt an die raumhohen Fensterscheiben gerückte Wanne. Wers genauer sehen will, greift zum Feldstecher, der auf dem Pult bereitliegt. Klar, wohnt man auch technisch auf dem neusten Stand: Highspeed-Internet (kostenlos), iPod-Docking-Station, Nespresso-Maschine, chinesischer Teeservice, Closomat mit Sitzrand-Heizung.

Schnell bei der Queen und beim Big Ben. Das «Shangri-La At the Shard» liegt im neuen Trendviertel Southbank. Auf den ersten Blick nicht eben zentral, doch das täuscht. Die U-Bahn-Station London Bridge liegt keine Minute vom Hotel entfernt, und mit der «Tube» (pünktlich, erstaunlich sauber) ist man blitzschnell in jeder Stadtecke. Ganz in der Nähe: Tate Modern, Shakespeare’s Globe, Tower of London. St. Paul’s Cathedral, Canary Wharf, Big Ben. Head Concierge Toru Machida empfiehlt noch mehr: «Den Borough Market mit seinen riesigen Markthallen, das Viertel Royal Exchange und Southwark sollte man sich auch ansehen.» Spektakulär die City Hall, das Rathaus der Stadt, entworfen von Sir Norman Foster (baute auch das «Dolder Grand» in Zürich).

Hutong & Cats. Das Nachtprogramm? Zwingend ist ein Diner im «Hutong», eingemietet in Etage 33 von «At the Shard». Nordchinesische Küche, fast so gut wie im Mutterhaus in Hongkong: dünn aufgeschnitte Jakobsmuscheln mit Pomelo, Huhn, verpackt in schmetterlingsförmige Teigscheiben, Peking Duck (frühzeitig reservieren, der Laden brummt!). Ab 6. Dezember pilgert man in Londons Westend: Das Ur-Musical Cats (Uraufführung 1980, weltweit 50 Millionen Zuschauer) feiert wundersame Auferstehung. Die «Grizabella» spielt Nicole Scherzinger, Freundin von Formel-1-Pilot Lewis Hamilton.

Check-in:
Hotel Shangri-La At the Shard, London. 202 Zimmer und Suiten mit raumhohen Fenstern und unglaublicher Sicht zwischen den Etagen 34 und 52, erbaut vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano. DZ ab 545 Euro.
Restaurants «Ting» (Etage 35, Afternoon Tea), «Bar Gong» (Etage 52): 360-Grad-Sicht, Infinity Pool. Modernes Fitnesscenter gleich daneben.
Hotspots «Hutong» (nordchinesische Küche, Etage 33). Aussichtsplattform «The View», 244 Meter über den Strassen Londons.
Info www.shangri-la.com/london.

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