GRANDI GIARDINI ITALIANI IN FLORENZ Lustwandeln in Prachtgärten

Die sanfte Landschaft der Toskana ist weltberühmt. Weniger bekannt sind ihre historischen Gärten. Zu Unrecht. Lernen Sie Florenz und Umgebung von einer unbekannten Seite kennen.
Durchkomponiert: Die Villa Gamberaia in der Nähe von Florenz ist ein Beispiel an vollendeter Gartenarchitektur mit spektakulärem Blick über die Stadt.
Durchkomponiert: Die Villa Gamberaia in der Nähe von Florenz ist ein Beispiel an vollendeter Gartenarchitektur mit spektakulärem Blick über die Stadt.

 

Wer sich auf einer Parkbank im Giardino Torrigiani niederlässt, vergisst die Touristenströme, die die Strassen und Plätze von Florenz im Sommer bevölkern, augenblicklich. Innerhalb der Gartenmauern beherrschen Vogelgezwitscher, plätschernde Springbrunnen, verwunschene Ecken, kühle Grotten und herrliche Blumendüfte das Szenario. Ein wenig bekanntes Kleinod mitten in der weltberühmten Stadt. Besichtigung nur mit telefonischer Voranmeldung. Tel. +39 055 224527, www.giardinotorrigiani.it

Die sieben Hektar grosse Anlage gehört, wie der nebenan gelegene, berühmte Garten Boboli hinter dem Palazzo Pitti, zu den Grandi Giardini Italiani. Die Vereinigung, die über 80 herrschaftliche Gärten in ganz Italien, auf Malta und im Tessin umfasst, setzt sich für den Erhalt des historischen Gartenerbes ein. Saverio Lastrucci, verantwortlicher Landschaftsarchitekt der Villa Peyron in Fiesole, erklärt: «Wir richten uns streng nach den historischen Plänen. Deshalb sehen die Gartenanlagen heute noch mehrheitlich so aus wie zu der Zeit, als sie gebaut wurden.» Von hier öffnet sich ein wunderbarer Blick über Florenz. Und auf die auf der anderen Seite der Stadt gelegenen Terrassen des Giardino Bardini, dessen 60 Sorten Hortensien für eine üppige Farbenpracht sorgen. www.bardinipeyron.it

Rund um Florenz finden sich insgesamt sieben solche öffentlich zugängliche Prachtgärten der Grandi Giardini Italiani. Bei einigen sind nach Voranmeldung auch die Villen zu besichtigen. Neu dabei ist die Villa La Massa. Etwas ausserhalb der Stadt direkt am Arno gelegen, eignet sich die vornehme Residenz in einem Renaissance-Palast als idealer Ausgangspunkt, um die grünen Schätze der Gegend zu erkunden. Die Gästeschar des Leading Hotel of the World ist illuster: Schon Elizabeth Taylor und Richard Burton haben hier genächtigt. David Bowie liess sich in der hoteleigenen Kapelle trauen. Der neun Hektar grosse Garten der Villa ist zwar noch im Aufbau. Prachtvolle Aussichten geniesst der Gast dafür im hauseigenen «Verrocchino», das zum Restaurant mit dem schönsten Blick Italiens gekürt wurde.

 

Check-in
Anreise mit Zug: Zürich–Florenz retour ab CHF 178.–, mit Swiss ab Zürich ab CHF 229.–. Auf Wunsch holt ein Shuttlebus die Gäste am Bahnhof oder Flughafen ab

Luxushotel Villa La Massa, 5 Sterne, 37 Zimmer, DZ ab EUR 395.–, Tel. +39 055 626 11, www.villalamassa.com

Besondere Angebote 3 Nächte im DZ, Besuch zweier Gärten der Grandi Giardini inkl. Führung, Kochkurs, für EUR 1258.– p. P. (bis 1. 10.) oder 1197.– (2. 10.–5. 11.). Gartenreise durch die Toskana, begleitet von zwei Kunsthistorikern, inkl. 6 Nächte im DZ im «Villa La Massa» für EUR 2700.– p. P.

Weitere Infos und Gärten www.grandigiardini.it

 

 

 

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