Luxuriöse Flusskreuzfahrt in Myanmar Auf dem Irrawaddy-Fluss zu fabelhaften Pagoden

Myanmar zählt zu den exotischsten Destinationen in Südostasien. Eine Flusskreuzfahrt auf der luxuriösen Sancutary Ananda von Mandaly nach Bagan gehört zu den Höhepunkten.
Myanmar
© Thierry Falise

Pagoden, so weit das. Auge sieht Über 2000 heilige Bauten liegen in der Ebene von Bagan.

Das Schauspiel ist überwältigend: Nach einer Biegung des Irrawaddy-Flusses ragen zwischen Palmyrapalmen die Spitzen unzähliger Tempel und Pagoden hervor. Wir sind in Bagan angekommen: Die Stadt der roten Backsteine ist eine herausragende touristische Attraktion in Myanmar. In der trockenen Ebene von Bagan liegt das grösste buddhistische Ruinenfeld der Welt. Die meisten der 2230 auf einer Unesco-Liste registrierten Bauten (Bagan bemüht sich um eine Aufnahme in die Liste der schützenswerten Orte) sind um die tausend Jahre alt. Wer viel Zeit mitbringt, erkundet diese märchenhafte Gegend per Velo oder lässt sich mit der Pferdekutsche herumführen.

Mit dem Ballon über die Ebene Wenn die roten Backsteine der Tempel und Pagoden in Bagan in der untergehenden Sonne zu glühen beginnen und der Himmel sich orange-violett verfärbt, ist man tief berührt ob so viel Schönheit. Nicht minder eindrücklich ist der frühmorgendliche Ballonflug über die Ebene. Wer dieses Erlebnis nicht verpassen will, sollte bereits vor Antritt der Reise seinen Platz buchen. Bei Mandalay an der U-Bein-Brücke, der längsten Teakholzbrücke der Welt, bietet sich ebenfalls ein unvergesslicher Sonnenuntergang. Das ergreifende Schauspiel, das an einen Scherenschnitt vor glühend rotem Himmel erinnert, geniesst man am besten von einem der zahlreichen Boote aus.

Luxuriös schippern Die «MS Sanctuary Ananda», die nach dem schönsten Tempel in Bagan benannt wurde, ist das neueste Schiff auf dem Irrawaddy. Seit November letzten Jahres führt es drei-, vier- und siebentägige Reisen auf dem 2170 Kilometer langen Strom durch. An Bord herrscht ein gepflegter, unaufdringlicher Luxus. Die 21 Suiten, davon vier Luxussuiten und die Owner-Suite, sind grosszügig konzipiert und bieten einen Balkon. Mittags und abends serviert man am Buffet exquisite Gerichte im Stil der Fusionküche. Beim Eindunkeln lässt man sich gerne oben auf dem Deck einen Cocktail mischen. Der legendäre Pegu Club besteht aus Gin, Cointreau, Limette und Bitter und schmeckt sehr erfrischend. Ein Höhepunkt der Reise: das nächtliche Barbecue auf einer Sandbank.

Holzbrücke und Pagoden Manchmal muss man sich einen Ruck geben und an Land gehen. Nebst den wunderschönen Tempeln und Pagoden in Bagan und Mingun, der U-Bein-Brücke bei Mandalay und dem Mount Popa beeindruckt Sin Kyun: Das Dorf liegt am Irrawaddy und wird vom Besitzer der «MS Sanctuary Ananda» unterstützt. Dank einem Englischlehrer sieht die Zukunft der Dorfkinder etwas rosiger aus.

Check-in
Anreise Mit Thai Airlways von Zürich nach Bangkok. Weiter nach Yangon und Mandalay (www.thaiairways.ch) Attraktives Angebot 4 Nächte in Doppelkabine, VP, inklusive Softdrinks, einheimisches Bier und Wein, Exkursionen, ab CHF 1240.– zwischen 15. 7. und 3. 9. (www.tourasia.ch) Sonnenuntergang in Bagan Beste Plätze: oberste Terrasse der Shwesandaw-Pagode (viele Zuschauer!) oder Nan-Myint-Aussichtsturm Visa Touristenvisum erforderlich Infos sanctuaryretreats.com/myanmar, www.tourasia.ch

Auch interessant