50 Jahre «Mandarin Oriental» Hongkong Bryan Ferry singt, Gagnaire kocht, Fu-Shen wacht

50 Jahre «Mandarin Oriental»: Eine Hotel-Legende feiert. Weltstars schweben über den roten Teppich. Und der Solothurner Hoteldirektor Jonas Schürmann, Boss von 850 (!) Angestellten, strahlt.
Hongkong
© Foto Mandarin Oriental Hotel Group

Ein Hotel für Business-Reisende, Feinschmecker und Kunstfreunde. Fest in Schweizer Hand. 

Das Hotel hat einen Gott. Fu-Shen, Gottheit des Glücks. Er überwacht seit 40 Jahren die Hotelhalle, beschützt Haus und Gäste. Das Hotel hat einen erfahrenen General Manager: Jonas Schürmann, 50, aus Egerkingen, GaultMillaus «Star im Ausland 2013». Er ist seit vier Jahren in Hongkong und möchte so schnell nicht wieder weg. «Das ‹Mandarin Oriental› ist ein Kulthotel in der Stadt. Die Einheimischen mögen es, und Gäste aus der ganzen Welt erst recht.» Sein Boss, «Mandarin Oriental»- CEO Edouard Ettedgui, kennt das Geheimnis: «Die ungeheure Detailgenauigkeit, mit der die 850 Angestellten tagtäglich brillieren, macht den Unterschied.»

Mirren, Ferry, Gagnaire. Wenn das «Mandarin Oriental» (für 150 Millionen Schweizer Franken auf den neuesten Stand gebracht) feiert, checken die VIPs ein. Oscar-Preisträgerin Helen Mirren («The Queen») feierte in einem sexy Kleid aus roter Spitze von Dolce & Gabbana. Kultsänger Bryan Ferry trat erst ins Blitzlicht, dann auf die Showbühne, Fotografin Mary McCartney (Tochter von Paul McCartney). Bond-Girl Caterina Murino («Casino Royale») und Frankreichs Koch-Star Pierre Gagnaire mischten sich unter die Gäste. Ein grosser Abend für ein grosses Hotel!

Zehn Restaurants, vier Sterne! Über den zehn Restaurants und Bars leuchten ziemlich viele Michelin-Sterne. Kulinarische Top-Adresse ist das «Pierre» in der 25. Etage. Pierre Gagnaire schreibt die Karte, schickt junge französische Chefs nach Asien. Wunderbar der «Mandarin Grill», geführt vom deutschen Chef Uwe Opocensky. Auf Eis liegen alle Austern dieser Welt. Und weil hier die ganz grossen Deals eingefädelt werden, bezeichnen die Honghong-Chinesen den «Grill» auch als «power room». Empfehlenswert auch das «Man Wah», ebenfalls im 25. Stock: kantonesische Küche mit einzigartigem Blick über den Victoria Harbour und die faszinierende Skyline der Stadt.

Art Basel & M+. Den nächsten VIP-Aufmarsch gibt es spätestens vom 15. bis 18. Mai 2014. Dann gastiert die Art Basel in der Stadt, und das nahe gelegene «Mandarin Oriental» mutiert gewissermassen zum Art-Hotel. Bereits im März wird der Grundstein gelegt für M+, Museum of Visual Culture. Im Mittelpunkt drei Schweizer: Jacques Herzog und Pierre de Meuron, die beiden Architekten. Und Uli Sigg, der bedeutendste Sammler zeitgenössischer chinesischer Kunst. Er trennt sich von 1500 Werken, gibt sie China gewissermassen zurück und hievt M+ damit vom Eröffnungstag an in die kulturelle Weltspitze.
 

Check-in

Anreise Swiss fliegt täglich hin Hotel The Mandarin Oriental, 434 Zimmer und Suiten. DZ ab CHF 500.– Restaurants Die besten der zehn Outlets im Haus: «Pierre», «Mandarin Grill», «Man Wah» Hotspots Die «Clipper Lounge», Hongkongs «Wohnzimmer». Und der «Barber Shop»: ein Spa für Gentlemen, mit Rosenholz-Vertäfelung, Spiegel, Chrom und übergrossen Ledersesseln Spa Dreistöckig, im Art-déco-Stil der 30er-Jahre. Penthouse-Swimmingpool
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