Hotspots für Gourmets: «Mandarin Oriental Miami» Cebiche, Tiraditos und Krokodile beim Golfen

Der neue Restaurant-Trend? Peru! Gaston Acurio, der geschäftstüchtige Küchenstar aus Lima, eröffnet Filiale um Filiale. Zum Beispiel das spektakuläre «La Mar» im «Mandarin Oriental Miami».
Das «Mandarin Oriental»
© HO

Hotel auf der (Halb-)Insel: Das «Mandarin Oriental» lockt mit Meersicht, Privatstrand und herausragender Küche.

Frankreich, Spanien, Skandinavien – das war einmal. Andreas Caminada, der smarte 19-Punkte-Chef aus Fürstenau GR, weiss, was als Nächstes kommt: «Peru setzt die neuen Trends. Mit 3000 verschiedenen Kartoffelsorten, mit raffinierten Gewürzen.» Caminada ist nach Lima geflogen. Weil er die peruanische Küche sehr genau kennenlernen wollte. Noch fehlen in der Schweiz (gute) peruanische Restaurants. Im Ausland boomen sie. Beispielsweise in der Lifestyle-City Miami.

Gaston Acurios Statthalter. Die «Peru-Welle» hat einen Namen: Gaston Acurio. Der eröffnete erst in Lima, dann auf der ganzen Welt Restaurants und kochte sich in die internationalen Bestenlisten. Nach Miami schickte er seinen besten Mann: Diego Oka, halb Peruaner, halb Japaner. Chef Diego rockt die Stadt: Sein «La Mar», gelegen auf der eleganten Terrasse des «Mandarin Oriental», ist jeden Abend ausverkauft. Die Trendsetter stehen Schlange. Für seine Cebiches, Tiraditos und Causas. Causas? Das sind peruanische Gerichte mit Kartoffeln, raffiniert gewürzt, frech kombiniert mit Meergetier. Allein an der «Cebiche-Bar» gibts 15 verschiedene Gerichte. Der «Clasico» ist der beste: roher Fisch, Koriander, Aji Limo, rote Zwiebeln, peruanischer Mais, «leche de tigre». Auch gut, wenn auch furchterregend anzusehen: ein ausgebackener Snapper, an scharfer peruanisch-japanischer Sauce.

City-Hotel mit Strand. Das «Mandarin Oriental», gelegen auf einer Halbinsel im Businessviertel Brickell, ist ein erstaunliches Hotel. Da gibts hervorragende Restaurants (neben dem «La Mar» noch das französisch-asiatische «Azul»), eine vibrierende Bar («MO», Panoramasicht, kubanischer Jazz) und einen grosszügigen Spa (Yoga, Tai-Chi, Pilates). Die grösste Überraschung für die Gäste ist die Oasis Beach, ein privater Strand nur für Hotelgäste. Ins Meer darf man hier nicht. Wohl aber in den Infinity-Pool.

Golfen bei den «American crocs». Ein erstklassiger Golfplatz liegt nur 20 Minuten vom «Mandarin» entfernt und ist erst noch «public», also auch auswärtigen Spielern mühelos zugänglich: Crandon Park! Eine Runde Crandon ist wie ein Ausflug in den Zoo: riesige Vögel kreisen, grüne Leguans schleichen über die Fairways, ein Waschbär (!) hüpft in den Golf-Cart. Aufgepasst beim künstlichen See: Zehn Krokodile, bis zu drei Meter lang, sind hier zu Hause, legen sich am Nachmittag neben dem Abschlag an die Sonne. Der Schreck ist grösser als die Gefahr: «American crocs» sind friedlich. Sagt man.

Check-in 
Anreise Mit Swiss täglich nach Miami Hotel The Mandarin Oriental, ein Resort inmitten der Stadt mit 326 Zimmern und Suiten. DZ ab CHF 550.–. Fantastische Aussicht auf Biscayne Beach und Skyline Hotspots Die coole MO-Bar mit Panoramafenstern, der Privatstrand (Oasis Beach Club) Restaurants La Mar (outdoor, peruanisch), Azul (American-Asian) Info www.mandarinoriental.com/Miami

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