Izmir - Metropole an der türkischen Riviera Mediterrane Lebensfreude

Tausende Sonnenhungrige suchen jährlich die türkische Ägäisküste auf. Die Wirtschafts-Metropole Izmir mit ihren 3,5 Millionen Einwohnern liegt in einer geschützten Bucht und wirkt sehr westlich.
Beliebter Treffpunkt: Der Konak-Platz mit dem Uhrturm liegt strategisch gut: wenige Schritte vom Hafen und vom bunten Basar entfernt.
Beliebter Treffpunkt: Der Konak-Platz mit dem Uhrturm liegt strategisch gut: wenige Schritte vom Hafen und vom bunten Basar entfernt.

Der maurisch anmutende Uhrturm auf dem Konak-Platz wurde vor 110 Jahren gebaut. Er war ein Geschenk Kaiser Wilhelms II. und ist heute das Wahrzeichen von Izmir. Doch die Stadt, die einst Smyrna hiess, ist viel älter. Sie kann auf eine 5000-jährige Geschichte zurückblicken.

Erdbeben und Eroberungen haben das Gesicht von Izmir immer wieder verändert. Griechen, Perser, Römer, Byzantiner, Osmanen hinterliessen ihre Spuren. In den 1920er-Jahren musste die griechische Bevölkerung im sogenannten «Bevölkerungsaustausch» das Land verlassen, unter Atatürk entstand die heutige Türkei.

Vom einstigen griechischen Viertel Alsancak unten am Hafen sind noch einige Strassenzüge erhalten. Kleine, zweistöckige Häuser im Kolonialstil beherrschen das Strassenbild. Abends ist hier die Hölle los. In den Gassen gibt es fast kein Durchkommen, Restaurants und Bars reihen sich aneinander. Bekannt für ihre hervorragenden Biere: «Sardunya» (Sokak No. 11) und «Eko Pub» (Plevne Bulv. 1). Zum Flanieren und um sich mit Speis und Trank verwöhnen zu lassen, bietet sich auch der Kordon an, eine wunderbare palmenbestückte Promenade unten am Meer. Wer hingegen hoch hinaus will, begibt sich in die City Space Bar des Swissôtels Grand Efes: Der Blick auf die Bucht von Izmir ist atemberaubend. Ein Gedicht sind die Kreationen des Österreichers Wolfgang Goedl nebenan im schicken «Equinox»

Sehr orientalisch gibt sich der Kemeralti-Basar mit seinen engen Gassen, den fremden Düften und betörenden Farben. Um die Stimmung voll in sich aufnehmen zu können, ist ein Halt im Innenhof des Teehauses der Kizlaragasi-Karawanserei unerlässlich.

Der Antike begegnet man in dieser Gegend auf Schritt und Tritt. In Izmir ist es die Agora, im siebzig Kilometer entfernten Ephesus sind es die Ruinen einer der ältesten und bedeutendsten Städte Kleinasiens. Theater, Bibliothek, Tempel, Bordell, Latrinen, Patrizier häuser, mit Marmorplatten ausgelegte Strassen: eine längst verschwundene Welt, ein Mosaikstein unserer abendländischen Kultur.

Check-in

  • Anreise: Mit Turkish Airlines über Istanbul (www.turkishairlines.com)
  • Attraktives Angebot: SwissôtelGrand Efes in Izmir: Freitag bis Sonntag, Frühstück bis 14 Uhr, Check-out bis 16 Uhr, DZ ab EUR 120. (www.swissotel.com)
  • Hotel in Alacati/Cesme: Alacati Tas Otel, hübsches kleines Hotel an der Küste, je nach Saison, DZ ab CHF 120.- (www.tasotel.com)
  • Ausflüge: Cesme: Feriendorf am Meer, ausgezeichnete Restaurants wie das Port (www.portbalik.com). Shuttle-Bus vom Swissôtel in Izmir zum Strand
  • Infos: Tel. 044 - 211 08 10 www.tuerkeitourismus.ch

 

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