Monaco Fürstentum feiert, Weltstars gratulieren

Schaulaufen der Jachten, der Luxuslimousinen und der berühmtesten Künstler der Welt: Fürst Albert, Charlène und Monaco feiern. 150 Tage und 150 Nächte lang. Willkommen im Reich der glamourösen Träume!
Reisen - Monaco

Typisch Monaco: Für die Jubiläumsparty wird aus dem grossen Parkplatz ein fürstlicher Schlossgarten. Und Superstar Alain Ducasse ist der Partykoch.

 

Party in Monte Carlo. Da singen sie alle: Rod Stewart, Elton John, Barbara Hendricks, Carlos Santana, Roger Hodgson, Deep Purple, Frau Ex-Präsidentin Carla Bruni. Ihre Bühne? Der Sporting Club in Monte Carlo. Der Anlass? 150 Jahre Société des Bains. Der SBM gehört im Fürstentum eigentlich alles: die schönsten Hotels, die besten Restaurants (Alain Ducasse!), die umsatzstärksten Casinos. Im zehnköpfigen Verwaltungsrat ein schweizerisch-monegessischer Doppelbürger: Michel Rey. Bis vor einem Jahr Direktor des renommierten «Baur au Lac» in Zürich. Jetzt im (Un-)Ruhestand. Rey wirbelt in Monte Carlo. Und in Moskau (Fünfsternehotel Metropol). Seine Hoheit, Fürst Albert von Monaco, ist nahe dran an der SBM. «Sie ist der grösste private Arbeitgeber in Fürstentum und garantiert uns eine gute Zukunft.»

Kerzenlicht im Keller. Eine Art «Kronjuwel» liegt unter dem Hotel de Paris, von der Security streng bewacht, von Kerzenlicht umschmeichelt. Der verrückteste Weinkeller der Welt? Wahrscheinlich schon. 2500 Quadratmeter gross. 350 000 Flaschen, darunter ein Petrus 1950 und ein Yquem 1936. Von jedem Petrus- oder Cheval-Blanc-Jahrgang stapeln sich die Kisten bis unter die Decke. Chefsommelier Patrice Frank: «Wir lassen unseren Weinen Zeit, setzen nur gereifte Jahrgänge auf die Karte.» Im Jubiläumsjahr darf man auch mit beschränktem Budget an die grossen Schätze ran. 150 Tage lang werden in Monte Carlo 150 grossartige Bordeaux glasweise ausgeschenkt! Der Spass beginnt bei 20 Euro (Monbrison). Gegen oben ist die Grenze offen: 150 Euro für ein Gläschen Cheval Blanc 2000.

Ferrari & Bentley. Epizentrum des Fürstentums ist das Casino, wo es mehr Verlierer als Sieger gibt und trotzdem alle Spass haben; der «Verlierer des Monats» liess in drei Nächten acht Millionen Euro liegen, tröstete sich mit einem feinen Mitternachts-Hamburger. Vor dem Casino sind nicht alle gleich. Ferrari (offen), Rolls-Royce, Bentley, Maserati und Range Rover werden von flinken Voituriers wie in einer Ausstellung parkiert. BMW, Audi und die Mittelklasse werden in die Tiefgarage gekarrt.

«Jimmy'z» und «Buddha». 30 grosse Filme wurden in Monte Carlo schon gedreht. Ausschnitte daraus wurden raffiniert zusammengeschnitten, sind auf der Casino-Terrasse unter Sternen und Palmen zu bewundern. Das Nachtleben? «Jimmy’z» ist Legende, auch Albert und Charlène feiern hier. Und die Buddha Bar (mit Shisha-Pfeifen am Eingang) ist auch in Monte Carlo ein Magnet. Kultureller Höhepunkt: die Picasso-Ausstellung im Forum Grimaldi.

Check-in
Anreise: Swiss fliegt nach Nizza. Weiter mit dem Heli nach Monte Carlo (7 Minuten, ab 110 Euro, www.airmonaco.com). Hotels: Hotel de Paris und «Hermitage» sind die Ikonen, variable Zimmerpreise im Internet. Etwas günstiger und gut: «Monte Carlo Bay» Promi-Watching Abends am Hafen. Danach der «Corso» der tollsten Autos vor dem Casino Restaurants Frankreichs Ikonen haben hier ihre «Niederlassungen»: Alain Ducasse («Louis XV»), Joël Robuchon («Yoshi»). Diner mit Meersicht: «The Grill» Infos: de.montecarlosbm.com.

Auch interessant