Kempinski Wien «Palais Hansen» – das Wohnzimmer Wiens

Coole Stimmung in der Lounge, unkomplizierte Restaurants, Frühstück bis 14 Uhr: Kempinski schreibt im denkmalgeschützten, liebevoll renovierten «Palais Hansen» in Wien den Fünf-Sterne-Code neu.
Das Herz des Hotels.
© HO

Das «Herz» des Hotels. Die Lobby mit coolen Pianisten. Das «Wohnzimmer» Wiens.

«Gestatten», sagt der junge Mann und denkt nicht daran, seinen frechen Borsalino-Hut abzunehmen, «gestatten, mein Name ist Mattia, und ich möchte hier arbeiten.» Er kann, gehört jetzt zum munteren Pianisten- und DJ-Team, das im «Palais Hansen» im ersten Bezirk für gute Laune sorgt. Das ist typisch für das neue «Kempi» an Wiens bester Lage: Das Palais ist zwar uralt (Baujahr 1869), natürlich denkmalgeschützt, aber es strahlt nicht nur Noblesse aus, sondern auch Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Lifestyle. «Das ‹Palais Hansen› und vor allem auch unsere Lobby sind Wiens neues Wohnzimmer», sagt der jugendliche General Manager Markus Lueck. Übrigens ist Pianist Mattia jenseits der nahen Landesgrenze dank einer TV-Show ein Star: Er begeisterte bei Sloweniens «X-Factor», vergleichbar mit «The Voice of Switzerland».

Frühstück bis 14 Uhr. Um die Lobby dreht sich im Fünf-Sterne-Palast alles: Man steigt aus zwei eleganten Glaslifts, entdeckt die helle Lounge mit Dutzenden von Tabletop-Büchern, wirft einen Blick in Wiens grösste Smoker’s Lounge und endet früher oder später in «Die Küche». Später geht auch: In «Die Küche» (mit «hängenden Gärten» an der Wand!) gibts vorzugsweise österreichische Spezialitäten (Marchfeld-Spargel, Käsekrainer, Wiener Schnitzel) – aber auch ein grossartiges Frühstücksbuffet; das ist am Wochenende zu Ehren aller Langschläfer bis 14 Uhr geöffnet. Das Konzept ist entspannt: Die jungen Köchen bringen die Gerichte persönlich an den Tisch, die blonde Pâtissière Claudia sorgt mit strahlendstem Lächeln dafür, dass jeder noch ein Dessert bestellt.

Stern für «Edvard». Das Vorzeigerestaurant Edvard sicherte sich nach wenigen Monaten bereits 15 GaultMillau-Punkte und den ersten Stern. «Überrascht mich nicht», sagt Deutschlands Drei-Sterne-Koch Dieter Müller, «Philipp Vogel ist einer meiner besten Schüler und macht in Wien eine tollen Job.» Übrigens: Lädt Vogel seinen Lehrmeister nach Wien, gibts kein steifes Gala-Diner, sondern eine lässige Küchen-Party. Passt besser zum «Palais Hansen»-Konzept.

Regenwald-Dusche. Der Wohlfühl-Faktor ist auch in den 152 Zimmern und Suiten (ab 320 Euro) gross. Hohe Räume, dezente Braun- und Beigetöne, iPad mit allen Infos zum Hotel und zu Wien auf dem Nachttisch, Regenwald-Dusche im grossen Badezimmer. Wer die Präsidenten-Suite (300 Quadratmeter) bucht, hats besonders schön: Flügel und Bibliothek im Appartement. Natürlich lassen auch Spa und Fitness keine Wünsche offen: Hydropool, Saunen, moderne Techno-Gym-Geräte.

Check-in

Das Hotel «Palais Hansen Kempinski» in Wien, am Prachtboulevard Ringstrasse. 152 Zimmer und Suiten an denkmalgeschützter Adresse aus dem 19. Jahrhundert. DZ inkl. Frühstück ab EUR 320.–
Restaurants «Edvard», Philipp Vogels moderne, ehrgeizige, aber preiswerte Sterneküche
«Die Küche». Alte österreichische Rezepte, aufgepeppt und mit einem Lächeln serviert
Spa auf 800 Quadratmetern. Burgtheater, Stephansdom, Hofburg und Sisi-Museum «in walking distance».

www.kempinski.com/wien

Auch interessant