Philippinen Koboldmakis und herrliche Tauchgründe

Der Archipel der Philippinen zählt 7107 Inseln. Bohol trumpft mit spektakulärer Natur und viel Geschichte. Negros ist sehr grün, das Meer glasklar, Zucker- und Reisplantagen prägen die Landschaft.
Philippinen: Inseln Bohol und Negros

Wundersame Landschaft: Die Chocolate Hills auf der Insel Bohol (Visayas). 

Die Chocolate Hills auf Bohol sind ein Naturwunder. Von der Aussichtsplattform in Carmen schweift der Blick über eine riesige Ebene durchsetzt mit kegelförmigen Hügeln. Über 1200 sollen es sein, Kalksteinkegel mit Gras bewachsen, entstanden vermutlich vor Urzeiten im Meer als Folge von Vulkanausbrüchen. Viel romantischer hört sich die Legende des Riesen Arogo an, die besagt, dass sich die Tränen, die er nach dem Tod seiner Angebeteten vergoss, zu Steinen verwandelten. Wie auch immer, benannt wurden die Schokohügel nach dem braunen, vertrockneten Gras, das sie in der regenarmen Periode bedeckt.

Kirchen wie Sand am Meer: Auf Bohol, das zur Visayas-Inselgruppe gehört, stehen mehrere historische Gotteshäuser. Die Baclayon-Kirche ist eine der ältesten Steinkirchen der Philippinen. Sie wurde 1595 von zwei spanischen Jesuiten gegründet und 1717 im barocken Stil ausgebaut: wuchtig von aussen, hell und farbig im Innern.

Winzige Primaten: Sie heissen Tarsier oder Koboldmaki und sind die kleinsten Primaten der Welt. Die nur wenige Zentimeter grosse Kerlchen leben auf Bäume, sind nachtaktiv und können den Kopf um 180 Grad drehen. Ein Besuch in der Tarsier-Foundation auf Bohol lohnt sich, auch wenn der Rundgang kurz ist und die Winzlinge nicht immer zu sehen sind (www.tarsierfoundation.org).

Zucker und Reis auf Negros: Die viertgrösste Insel der Philippinen wird auch Sugarlandia, Land des Zuckers, genannt. Zwei Drittel der Gesamtproduktion des Landes wird im Norden der Insel geerntet. Bekannt ist der Muscovado, ein unraffinierter brauner Zucker, der auch bei uns in Reformläden erhältlich ist. Im Süden hingegen wird Reis angebaut. Oft mithilfe von Wasserbüffeln.

Schnorcheln und tauchen auf Negros: Das zwischen den Inseln Cebu und Panay liegende Negros besitzt wunderschöne Schnorchelplätze und Tauchgründe. Eine grüne Bucht mit Korallenbänken liegt unweit des «Artistic Diving White Beach Resort» in Punta Ballo, Sipalay City – ein hübsches Resort unter Schweizer Leitung (www.artisticdiving.com). Vor der kleinen Insel Apo trifft man auf eine vielfältige und intakte Unterwasserwelt, wo sich auch Meeresschildkröten tummeln. Die Insel liegt etwa eine halbe Stunde vom «Atmosphere Resort» in Dauin entfernt. Das Hotel, mit seiner grosszügigen Bungalowanlage, dem gepflegten Garten sowie Meeranstoss ist Garant für entspannte Tage. Ein besonderes Erlebnis ist der wunderschön angelegte Spa. Die Signature-Massage dauert eindreiviertel Stunden. Keine Minute zu viel (www.atmosphereresorts.com).

Check-in
Anreise: Flug Zürich–Singapur–Manila mit Singapore Airlines ab 1. 9. bei Tourasia CHF 1275.– (www.tourasia.ch, www.singaporeair.com). Rundreisen: Inselwelt Visayas 8 Tage / 7 Nächte, Privattour bei 2 Personen, DZ, Frühstück, 3 Mittagessen, ab CHF 1640.– p. P. Naturwunder: Bohol 7 Tage / 6 Nächte, Privattour bei 2 Personen, DZ, Frühstück, 3 Mittagessen, ab CHF 1760.– p. P. Visa: Bis 21 Tage Aufenthalt mit mindestens 6 Monate über Ausreisedatum gültigem Reisepass und Rückflugticket. Info: Tourasia, Tel. 043 233 30 60, www.tourasia.ch

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