Dublin Charmante Metropole an der Liffey

In Dublin begleitet einen Musik rund um die Uhr – und Guinness wird den ganzen Tag gezapft. Lebendige Quartiere, viel Kultur und tolle Shoppingmöglichkeiten locken das ganze Jahr.
Die Metropole Dublin
© HO

Die Samuel-Beckett-Brücke von Santiago Calatrave und des Convention Centre. 

Die Liffey teilt die irische Hauptstadt in Süd- und Nord-Dublin. Der einst ärmere Norden boomt, neue Bauten entstehen am Ufer wie der spektakuläre Glaspalast des Convention Centre, zu dem die Samuel-Beckett-Brücke führt. Diese schwungvolle Brücke, 2009 nach Plänen des Spaniers Santiago Calatrava erbaut, erinnert an eine auf der Seite liegenden Harfe. Das Instrument ist ein bekanntes Wahrzeichen Irlands und auch auf den irischen Euromünzen zu finden. Ein Spaziergang entlang der schönen Holzpromenade Richtung Zentrum führt an einem der prächtigsten Häuser Dublins vorbei, dem Custom House. Ab 1791 diente es den Briten als Hauptzollamt, heute ist es Sitz des Umweltministeriums. Über Ha’Penny, die älteste Fussgängerbrücke der Stadt, gelangt man wieder zum Südufer, mitten ins belebte Temple-Bar-Quartier.

Pubs & Co.: Pubs hat es in Dublin an jeder Strassenecke. Im «Brazen Head» – dem ältesten Pub Irlands – wird seit 1198 Bier ausgeschenkt. Im stimmungsvollen Lokal gibt es jeden Abend Livemusik, am Sonntag jeweils am Nachmittag von 15.30 bis 18.30 Uhr (www.brazenhead.com). Livemusik und traditionellen irischen Tanz bietet auch das «O’Shea’s Merchant» im Temple-Bar-Quartier. Die besten Boxtys, jene irische Spezialität aus einer Art Kartoffelfladen, gibt es im «Gallaghers Boxty House» (www.boxtyhouse.ie). Je nach Lust und Laune lässt man sie mit Meeresfrüchten, Käse oder Fleisch füllen. Und was trinkt man dazu? Ein Guinness vielleicht, das man zuvor beim Besuch des Guinness Storehouse «kennengelernt» hat. Übrigens: Die Rundsicht vom 7. Stock des Biermuseums ist atemberaubend schön (www.guinness-storehouse.com).

Schriftsteller und Bücher: Die Liste bekannter Dubliner Schriftsteller ist gross: James Joyce («Ulysses»), Samuel Beckett («Warten auf Godot»), Oscar Wilde («Das Bildnis des Dorian Gray») und viele mehr. Die Stadt beherbergt aber auch imposante Bibliotheken, etwa die des Trinity College mit 4,5 Millionen Bänden, darunter das wertvolle Buch von Kells, das vor über tausend Jahren geschrieben wurde (www.trinitycollege.ie).

Shop until you drop: Einkaufen in Dublin macht Spass. Es locken grosse Einkaufszentren wie Jervis, Arnotts oder St. Stephen’s Green, aber auch Einkaufstrassen wie die Grafton Street. Das Powerscourt Townhouse Centre ist etwas Besonderes: In einem georgianischen Haus mit schönem Innenhof (Restaurant The Pyg) und Galerien sind Antiquitäten-, aber auch Designerläden zu Hause. Etwa Irish Couture, All Saints oder The Loft Market (www.powerscourtcentre.ie).

Anreise: Direktflüge mit Swiss (www.swiss.ch) oder Aer Lingus (www.aerlingus.com)
Hotel: «The Fitzwilliam», 5-Sterne-Haus ab CHF 149.– p. P. (www.travelhouse.ch)
Restaurants & Cafés: «L’Ecrivain», 1 Michelin-Stern (www.lecrivain.com); «Café en Seine», ein Art-Nouveau-Café auf drei Stockwerken, diverse Bars (www.cafeenseine.ie); «Hatch & Sons Irish Kitchen» beim Little Museum, tolles Frühstücksbuffet (www.hatchandsons.co)
Ausflüge: «The Valley of Kings Tour», ganztägige Tour nach Boyne Valley
Infos: www.visitdublin.com, www.travelhouse.ch

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