48 Stunden in Manhattan Central Park, Björk, Renzo Piano und «Nomad»

New York, New York! Wohnen im «Mandarin Oriental» am Central Park. Staunen bei Björk im Moma. Warten aufs Whitney-Museum. Und drei heisse Restaurant-Tipps: Nomad, Betony, Shuko!
New York
© Karin Jobst

Kraftort! Vier Millionen Menschen joggen jährlich im Central Park. Drum rum Top-Hotels wie «The Mandarin Oriental».

Vier Millionen New Yorker und Besucher aus der ganzen Welt wollen nur das eine: joggen im Central Park. Runners Paradise! Manhattans grüne Lunge hat eine magische Anziehungskraft. Fixpunkte: der Trail rings um das Jackie-Kennedy-Onassis-Wasserreservoir (die First Lady joggte auch hier). Und Strawberry Fields: Ein Denkmal erinnert an Beatle John Lennon, der hier am 8. Dezember 1980 von einem Irren erschossen worden ist. Blumen, Kerzen, Tränen – auch 25 Jahre danach.

Auf Etage 35! Erste Hoteladresse an der Upper West Side: «The Mandarin Oriental». 244 Zimmer und Suiten im imposanten Time Warner Center. Der Bär tanzt auf Etage 35: eine fantastische Sky-Lobby, ein trendiges Restaurant («Asiate», moderne amerikanische Küche mit asiatischem Thrill, imposante «wall of wine»). Und natürlich die Sicht über den Park. Die dynamische Hamburger General Managerin Susanne Hatje: «Ich blicke jeden Tag runter auf den Central Park. Die Natur sorgt dafür, dass er jeden Tag anders aussieht.» Zu zwei Altmeistern der New Yorker Haute Cuisine (mit je drei Sternen) gehts zu Fuss:Thomas Kellers «Per Se» kocht im Warner Center (unglaublich teuer!), Jean-Georges Vongerichten im Trump Hotel vis-à-vis.

Björk & Renzo Piano. Manhattans Kulturszene ist in Aufruhr. Thema 1: die Björk-Retrospektive im Museum of Modern Art (bis 7. Juni). Die isländische Künstlerin und vor allem die Kuratoren ernten Lob für die «Öffnung», aber auch beissende Kritik. Die Kombination ist gewöhnungsbedürftig: Picasso, Monet, Warhol Wand an Wand mit Björks skurrilen Vulkan-Videos (www.moma.org). Thema 2: Stararchitekt Renzo Piano hat im Meatpacking District am Hudson das grossartige Withney Museum of American Art gebaut. Eröffnung: 1. Mai. Thema: «America is hard»! (www.whitney.org).

Mad aufs «Nomad»! Der Schweizer Superkoch Daniel Humm mischt mit seinen Jüngern Manhattans Gourmetszene auf und lehrt die Altmeister das Fürchten. Das brillante «Eleven Madison» ist seit sechs Jahren mittags und abends ausgebucht, deshalb empfehlen wir einen Besuch in der «Filiale»: «Nomad»! Lifestyle pur im Sternerestaurant, in der Bibliothek, an den zwei endlos langen Bartheken. Die zwei gefragtesten Gerichte: der gewaltige Burger. Und das saftige Luxus-Poulet mit Foie gras unter der knusprigen Haut (www.thenomadhotel.com). Humms Schüler Bryce Shuman wird dank seinen starken Saucen im angenehmen «Betony» als «Best New Chef» gefeiert (www.betonynyc. com). Hotspot für Sushi & Co.: Nick Kim und Jimmy Lau im «Shuko»; der edle Toro ist ihr liebster Tuna (www.shukonyc.com).

Check-in
Anreise Mit Swiss nach New York
Hotel «The Mandarin Oriental» im Time Warner Center am Columbus Circle. 244 Zimmer und Suiten in den Etagen 35 bis 54. Blick über den Central Park und auf den Hudson. Tolle Sky-Lounge, angenehmes Restaurant («The Asiate»). DZ ab USD 695.–
Talk of the town Das neue Musical «On the Twentieth Century» mit Golden-Globe-Gewinner Peter Gallagher. Renzo Pianos Whitney Museum of American Art (ab 1. 5.)
Infos www.mandarinoriental.com

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