Hotspot Buenos Aires Schillernde Nächte in der Tango-City

Viva la vida! Zeitgeist und Tradition machen das Paris Südamerikas zu einem inspirierenden Ort. Buenos Aires punktet mit coolen Graffitis, Bierkultur und XXL-Steaks. Auch Kultur kommt nicht zu kurz: Die Führung im Teatro Colón ist ein Highlight für Klassik-Liebhaber. 
Schillernde Nächte in der Tango-City
© Caroline Michaela Hauger

Bunte Skyline Die 16-spurige Avenida 9 de Julio ist die breiteste Strasse der Welt, der Obelisk die Hauptschlagader der Stadt.

Nirgends ist der Blick auf die 17-Millionen-Metropole spektakulärer als vom Pool-Deck des Hotels Americano. Doch die Sache hat einen Haken: Wer nicht Gast ist, muss auf das nächtliche Spektakel aus der Luft rund um den Obelisken verzichten. Mit 16 Spuren ist die Avenida 9 de Julio die breiteste Strasse der Welt!

Die Bewohner von Buenos Aires nennen sich Porteños und mögen alles etwas grösser. Die Riesen-Graffitis im hippen Stadtteil Palermo Soho kann man bei einer Street-Art-Tour entdecken (www.buenosairesfreewalks.com). Das Viertel punktet mit Fashion-Boutiquen, Coffeeshops, gratis Veloservice, veganem Lifestyle und einer pulsierenden Clubszene.
Lust auf Bier? Im «Strange Brewing» sind freche Sorten wie Erdbeer oder Lakritze Trumpf. In der Bar Festival legen sich jeden Abend DJs ins Zeug. Und im «Café San Bernardo» (Geheimtipp!) schlagen sich Rentner, Studenten und Blogger die Nächte mit Billard, Pingpong und Töggeli-Turnieren um die Ohren.

Fleischeslust? Die gehört zu BA wie Polo oder Mate-Tee zu Argentinien. Einer der lässigsten Barbecue-Tempel ist das «La Cabrera Norte» mit seinem übervollen, musealen Dekor. Schon die Rolling Stones bestellten hier riesige «Lomos», die mit der landestypischen Chimichurri-Sauce noch besser schmecken. Vegetarier blühen im «The Argentine Experience» auf: Für 75 Dollar schlüpfen Besucher in die Rolle des Kochs. Gegessen wird an langen Tischen – mit dem weissen «Toque» auf dem Kopf.

Ein City-Trip ohne Tango? Unvorstellbar! Das Know-how holt man sich im «La Catedral» (der zweistündige Unterricht kostet ca. 10 Franken). Wie Tango geht, machen die Profis im berühmt-berüchtigten Stadtteil La Boca vor. 24 Stunden tanzen sie auf der Strasse. Wenn man schon mal dort ist: Die Fundación Proa hat tolle Ausstellungen und eine herrliche Terrasse.

Futuristisch & schillernd ist Puerto Madero. Die aufgepeppten Hafendocks mit DDRKränen ziehen Trendsetter aus aller Welt an. Man sonnt sich tagsüber am Pool von Philippe Starcks Designhotel Faena. Und geniesst den Sonnenuntergang mit einem Pisco Sour im 32. Stock des «Alvear Icon». Geschichte und Kultur werden im «El Ateneo Grand Splendid» lebendig. Der eindrücklichste Buchladen der Welt befindet sich in einem alten Theater.

Das berühmteste Opernhaus Südamerikas? Natürlich das Teatro Colón (Backstage-Führung ca. 20 Franken). Auch empfehlenswert: das Evita-Museum. Die ehemalige First Lady und Stilikone liegt auf dem Friedhof La Recoleta begraben. Die Totenstadt ist ein Touristenmagnet. Und schläft nie.
 

Check-in
Anreise | Direktflug ab Zürich mit Edelweiss Air ab 7. November |
Hoteltipp | Luxuriös Savoy Hotel (hier wohnen die Stars!) | Stylish The Brick Hotel MGallery by Sofitel | Urban «725 Continental» mit Pool auf dem Dach |
Essen | Cevice gibts im «Negroni» in der Unterführung La Recova | Kultlokale sind das «El Federal», «La Poesia», Café Tortoni |
Infos | www.tui.ch/argentinien, www.turismo.buenosaires.gob.ar/en

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