«Royal Savoy» - Lausanne Sky Lounge & Monsieur Marc

196 elegante Zimmer, 360-Grad-Panorama-Lounge im Dachstock, Drei-Sterne-Koch Marc Haeberlin als Pate: Das «Royal Savoy» in Lausanne meldet sich spektakulär zurück.  
Reisen: Sky Lounge & Monsieur Marc
© HO

The «Royal Savoy» is back! Highlights in Lausannes «neuem» Hotel: die Sky Lounge und die angenehmen Restaurants im riesigen Park.

Die Aussicht ist überwältigend: Vorne der Lac Léman, hinten die Stadt Lausanne. Ein magisches 360-Grad-Panorama! Die Sky Lounge in Etage 7 ist der lang ersehnte Hotspot im aus dem Dornröschenschlaf erweckten «Royal Savoy» im Herzen von Lausanne. Der Platz auf dem Dach ist beschränkt: Ohne Reservation geht kaum was; eine nervenstarke Hostess regelt den Zugang. Wer einen Tisch kriegt, wird verwöhnt: kleine, feine Gerichte aus der ganzen Welt, «plates to share». «Dass man sich Gerichte teilt, ist neu für Lausanne», sagt General Manager Alain Kropf, «aber wer diesen Stil mal entdeckt hat, ist begeistert.» Beispiel dafür? Tuna Tataki, am Tisch zubereitet. Mit «sauce Sky».

100 Millionen aus Katar.
Das «Royal Savoy» hat eine gloriose Vergangenheit. Das spanische Königshaus war hier regelmässig zu Gast, der (verstorbene) thailändische König ebenfalls und natürlich auch die Weltstars des Sports: Carl Lewis, Pelé. Aber dann kamen bittere Zeiten: Längst fällige Renovationen wurden nicht vorgenommen, sechs Jahre lang war das Hotel geschlossen. Für ein fulminantes Comeback sorgte die Katara-Gruppe («Bürgenstock», «Schweizerhof», Bern). Die Katarer investierten 100 Millionen Schweizer Franken und viel Nerven; einfach war es angesichts der vielen Denkmalschutzauflagen nicht, das «Royal Savoy» rundum zu erneuern. Das Ergebnis lässt sich sehen: ein echtes «Palace», neu angesiedelt im Fünf-Sterne-Bereich, mit 196 Zimmern und Suiten und imposanter acht Meter hoher Lobby. Viele Mauern blieben erhalten. Deshalb sind die Standardzimmer (ab CHF 350.–) nicht allzu gross, aber sehr elegant und clever eingerichtet.

Monsieur Marc. In der Romandie geht die Liebe zu Hotels durch den Magen, und die Konkurrenz ist hart: Franck Giovannini (Crissier), Anne-Sophie Pic («Beau-Rivage») und Edgard Bovier kochen in der Nachbarschaft. Die Lösung fürs «Royal Savoy»? «H» steht für den Elsässer Drei-Sterne-Koch Marc Haeberlin, der als «signature chef» firmiert und tatsächlich auch einmal im Monat vor Ort ist. «Monsieur Marc» setzt in Lausanne aber nicht auf Luxusküche, sondern auf eine «Brasserie du Royal». Da gibts eher Deftiges: ein «perfektes Ei» (Morcheln, Spargeln, Vin-jaune-Emulsion). Wunderbare Terrinen. Und natürlich einen luxuriös getunten Papet vaudois, elegant serviert in einer teigumhüllten Cocotte, angerichtet auf Lauch, Kartoffeln, Rüebli und Speck. Julien Krauss und Adam Bentalha sind Haeberlins Chefs vor Ort. Die Brasserie betritt man durch einen «corridor of the senses», mit Sicht auf 363 verschiedene Weine, knackige Würste und gut abgehangenes Beef. Abtrainieren kann man die Kalorien vor Ort: im grosszügigen Spa. Im modernen Fitnesscenter, das sieben Tage 24 Stunden offen ist.

Check-in
Das Hotel | Royal Savoy, Lausanne | 196 Zimmer und Suiten, DZ ab CHF 350.– | historisches Gebäude, dazu ein «Garden Wing» |
Restaurants | erstklassige Brasserie, überwacht von Starchef Marc Haeberlin | unkomplizierte Karten in der Bar, auf den Terrassen und in der Sky Lounge |
Spa | 1500 m2 | Indoor- und Outdoorpool | Fitness (Tag & Nacht) |
Smokers Lounge | für Zigarren, nicht für Zigaretten! www.royalsavoy.ch

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