Die Schätze der Khmer in Siem Reap Kambodscha Tempel-Perlen, Pubs & ein Hauch Hollywood

Diese Steine gehören auf jede Bucket-List! 8000 Menschen besuchen täglich die alte Königsstadt Angkor Wat. Keine Angst: Es gibt Tricks, wie man das achte Weltwunder (fast) für sich allein hat.
Tempel-Perlen, Pubs & ein Hauch Hollywood
© HO

Sonnenaufgang erleben Nur wer pünktlich ist, ergattert den besten Platz vor den Toren Angkor Wats.

Wie die Tentakel eines Aliens umklammern die Wurzeln der Würgefeigen die Ruinen von Ta Prohm, auch Tomb-Raider-Tempel genannt. Seit Filmheldin Lara Croft (Angelina Jolie) auf der Suche nach einem Relikt mit dem Fallschirm über Angkor Wat absprang, erreichte der touristische Overflow eine nie geahnte Dimension.
Bei Sonnenaufgang sieht man vor lauter Selfiesticks das Hauptportal der alten Khmer-Stadt nicht mehr. Clevere Guides wie Lea Soy (Anfragen via Facebook!) rollen mit dem Tuk Tuk das Trümmerfeld von hinten auf. «Ich empfehle, gleich den 3-Tages-Pass für 62 US$ (Tageseintritt 37 US$) zu kaufen. So hat man genug Zeit, am Touristenstrom vorbei Kleinode wie den fast unberührten Tempel Taneiy zu entdecken.» Die Fahrt durch den Urwald ist abenteuerlich. «Antizyklisch» ist auch das Zauberwort von Matthias, der private Fototouren organisiert (www.angkor-watphotography.com, ab 79 US$), Kamera-Support und Taxi-Service inklusive.
Tanzende Shivas, lächelnde Buddhas, Hindu-Götter und Fabelwesen: Die Tour im Outdoor-Taxi zum Tonle-Sap-See und zum Kloster auf dem Berg Phnom Krom (Sonnenuntergang einplanen!) bringt Land und Leute näher. Die Krokodilfarm vor Siem Reap kann man getrost auslassen und gleich weiter in die Pub Street, den crazy Nightlife- und Backpacker-Hotspot von Siem Reap.
«Lok Lak» und «Amok» heissen die Nationalgerichte Kambodschas. Wer Mut hat, probiert die frittierten Skorpione, Vogelspinnen, gebratenen Schlangen und knusprigen Kakerlaken an einem der zahlreichen Strassenstände.
Fast schon ein Must ist ein Besuch bei den Schweizer Auswanderern Sara und Paul Wallimann. Seit 2011 setzen sie im «Heaven» mit hübschem Gärtchen kulinarische Massstäbe, bilden auch heimische Köche aus. Überraschend ansprechende Design-Oasen vor den Toren Angkor Wats bereichern neuerdings die Hotelszene («Belmond La Résidence d’Angkor», «Mane», «Clay D’Angkor», «Laysung», «Baby Elephant»).
Hochkarätige Stars wie Angelina Jolie logieren im Royal Angkor Resort & Spa. Das historische Khmer-Gebäude im Kolonialstil (mit Luxuspool) ist die perfekte Kulisse für glamouröse Hollywood-Filme.
 

Check-in
Anreise | Flüge mit Swiss über Bangkok |
Essen | Haven www.havencambodia.com |
Ausgehen | Laundry www.phnom-penh- underground.com |
Schweizer Hilfe | Kantha Bopha 2 US$ jedes Angkor-Tickets fliessen in Dr. Beat Richners Kinderspital | Smiling Gecko Fotograf Hannes Schmid kämpft vor Ort gegen Armut, www.smilinggecko.ch |
Infos | www.visit-angkor.org, www.tourismcambodia.com

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