Mit dem TGV nach Paris Vermeer, Rodin und Ducasse in Versailles

In knapp vier Stunden bringt der TGV Lyria die Gäste von Zürich nach Paris. Ausgeruht und stressfrei taucht man in die französische Metropole ein: Museen locken mit einmaligen Ausstellungen, Bistros und Cafés stuhlen im Freien, Frühjahrsmode lockt in die Läden. 
Reisetipp: Vermeer, Rodin und Ducasse in Versailles
© Getty Images

Glanzvoll Frankreichs Hauptstadt bleibt trotz gemeinen Attentaten Anziehungspunkt für die ganze Welt.

Die Luft vibriert, die Seine glitzert, süssliche Düfte kitzeln die Nase, der Jardin de Luxembourg versinkt in ein Farbenmeer: Es ist Frühling in Paris, der Stadt der Liebe.

Nachts auf der Seine Das Vergnügen beginnt unweit des Eiffel-Turms, beim Ankerplatz der Bateaux Parisiens und dauert zweieinhalb Stunden. Die komplett mit Glas überdeckten Schiffe erlauben dem Gast, bei einem gastronomischen Menü die chönsten Pariser Sehenswürdigkeiten wie Notre Dame, Louvre oder den Grand Palais zu bestaunen (www.bateauxparisiens.com).

Rodin neu entdecken Paris lockt mit über 150 Museen, was die Wahl zur Qual werden lässt. Zurzeit trumpfen einige der ganz Grossen mit wirklich einmaligen Ausstellungen auf. Das Grand Palais zeigt den Bildhauer Auguste Rodin (1840–1917) aus Anlass seines 100. Todestages. Die gross angelegte Schau, in der weder «Der Denker», «Der Kuss» noch die «Bürger von Calais» (eine Bronzeversion steht im Kunstmuseum Basel) fehlen, ist eine Hommage an den grandiosen Visionär des 20. Jahrhunderts (bis 31. 7.).

Vermeer im Louvre Ein weiterer Besuchermagnet befindet sich im Louvre: «Vermeer et les maîtres de la peinture de genre». Vom holländischen Maler des Goldenen Zeitalters existieren 37 bekannte Werke – zwölf davon sind jetzt im Louvre zu sehen (bis 22. 5.). Ein Abstecher zu den Impressionisten im Musée d’Orsay lohnt sich allemal, wie auch der Besuch des einstigen glanzvollen Restaurants des Hotels von Orsay im ersten Stock.

Jean Nouvels Konzerthaus 2015 wurde die Philharmonie de Paris eröffnet, ein gewaltiges Werk des Franzosen Jean Nouvel. Sie birgt derzeit den grössten Konzertsaal für klassische Musik der Millionenstadt und ist Teil der Cité de la musique des Parc de la Villette.

Als Kontrast: «Le Point Ephémère» am Canal Saint-Martin. Im ehemaligen Lagerhaus, das aussen voll mit Graffiti «geschmückt» ist, gibt es Ausstellungen sowie Pop-, Rock- oder Hip-Hop-Konzerte. Und eine Essbar. Je nach Musikangebot recht spannend.

Ducasse im Château de Versailles Alain Ducasse will hoch hinaus. Ende 2016 eröffnet der berühmteste Koch Frankreichs in einem Seitenflügel von Versailles «Ore», sein neuestes Kind (Place d’Armes, Pavillon Dufour). Im schlichteleganten Lokal werden Frühstück, Lunch und nachmittags Kaffee und Kuchen serviert.

Shopping à gogo Ist die Zeit bemessen, dann eignet sich der Besuch der Galeries Lafayette, eines der schönsten Kaufhäuser von Paris, mit der weltweit grössten Damenschuhabteilung. Und zum Schluss: Champagner in der Cube-Bar auf der Dachterrasse mit Rundumsicht auf Paris.

Check-in
Anreise | TGV Lyria Zürich–Paris Gare de Lyon (www.tgvlyria.com)
Übernachten | Chic 5*Boutique-Hotel Paris Bastille Boutet (www.accorhotels.com) | Business 4*Hotel Pullman Paris Centre Bercy (www.pullmanhotels.com)  |
Gault Millau 13 Pkt «L’Acajou», In-Restaurant mit französischer Küche |
Shopping | Labels La Grande Epicerie, Feinkostladen, 33 Rue de Sèvres |
Infos | www.france.fr

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