Chicago: Frischer Wind am Lake Michigan Wolkenkratzer am Sandstrand

Das Shedd Aquarium, ein Museum von Weltruhm und das höchste Gebäude der USA: Chicago ist attraktiv. Dank tiefem Dollar macht auch die Übernachtung im «Swissôtel» Spass.


Oak Street Beach: Im Sommer wird Chicagos Strandmeile zum Rio de Janeiro des Nordens. Die «Magnificent Mile» mit Läden und Restaurants ist zu Fuss erreichbar.
Oak Street Beach: Im Sommer wird Chicagos Strandmeile zum Rio de Janeiro des Nordens. Die «Magnificent Mile» mit Läden und Restaurants ist zu Fuss erreichbar.

Hollywood liebt Obamas Heimatstadt. Der herbe Charme der Arbeitercity am Lake Michigan kommt in «The Fugitive» (mit Harrison Ford) oder im Musical «Chicago» (verfilmt mit Renée Zellweger) perfekt zur Geltung. Nach dem Brand 1871 erfand sich die Metropole neu; sie wurde für die Baumeister der Moderne zur «nackten Leinwand». Heute gilt die Silhouette als eine der interessantesten Amerikas.

Architektonische Perlen. Allein 25 Meisterwerke von Frank Lloyd Wright befinden sich in und um Chicago. Der 412 Meter hohe Willis Tower im Loop-Viertel ist der höchste Wolkenkratzer des Landes: Im 103. Stock ragen Glasbalkone aus der Fassade. Die Aussicht von den «Skydecks» ist «very cool». Hotspot am Boden: «Cloud Gate» von Künstler Anish Kapoor. Die Edelstahl-Skulptur im Millenium Park wird wegen ihrer Form «die Bohne» genannt.

Ein Stück Heimat. Einen Fussmarsch vom Navy Pier und der Shoppingmeile Michigan Avenue entfernt, liegt das Swissôtel. 2010 feierte die Kette das 30-Jahr-Jubiläum, weltweit gibt es 28 Hotels in 16 Ländern. In Chicago ist unter der Woche Business Trumpf, am Wochenende treffen sich Touristen in der Lobby zum Racletteplausch. Alle 661 Zimmer und 40 Suiten erstrahlen in neuem Glanz: Plasma-TV, MP3-Player, toller Room-Service und hilfsbereite Concierges sind Standard. Beliebt: der VIKs-Service (very imported kids), die Starbucks-Lounge mit Cheminée und ein Fitnessclub mit Pool im 42. Stock.

Lincolns Kulturland Illinois ist der Staat, in dem sich Abraham Lincoln aus ärmlichen Verhältnissen bis zum Präsidenten emporarbeitete (mehr erfährt man im History Museum). Eine Kunstoase von Weltklasse ist das Chicago Art Institute. Es erhielt durch stille Gönner einen Zusatzbau für moderne Kunst, der seinesgleichen sucht. Die vielen Sonderausstellungen sind beeindruckend. Familien tauchen im Shedd Aquarium ab. Mit über 8000 Tieren ist es die grösste überdachte Aquaristik-Anlage der Welt. Hier schwimmen Beluga-Wale mit Haifischen und Schildkröten um die Wette – in riesigen Meertanks samt simuliertem Riff. 

Check-in

Anreise: Direktflug mit Swiss ab Zürich (ab CHF 965.–)

Hotel: DZ im Swissôtel Chicago ab USD 299.– (Preis ab Mai)

Attraktives Angebot: Swissôtel-Frühlings-Special (2 Nächte zahlen, 3. Nacht gratis), inkl. 4 Museum-Tickets, VIP-Karte für Bloomingdale’s, 100 Dollar Sackgeld.

Restaurant: The Gage Chicago (bei Einheimischen beliebt, Steakhouse plus Kultbar mit Whiskey-Selektion), www.thegagechicago.com

Infos: www.gochicago.com/deutsch, www.swissotel.com

 

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