Die Insel Mauritius im Indischen Ozean Zuckersüsse Tropeninsel

Weisse Strände, türkisfarbenes Meer, sattgrüne Palmen und schöne Golfplätze locken Sonnenhungrige aus aller Welt nach Mauritius. Doch die Insel hat viel mehr zu bieten.
Pulsierend: Die Hauptstadt Port Louis ist sehr geschäftig. Besonders schön: Der Kontrast zwischen modernen und historischen Gebäuden. Zum Shoppen und Essen ist man am Caudan Waterfront bestens aufgehoben.
© HO Pulsierend: Die Hauptstadt Port Louis ist sehr geschäftig. Besonders schön: Der Kontrast zwischen modernen und historischen Gebäuden. Zum Shoppen und Essen ist man am Caudan Waterfront bestens aufgehoben.

Die meisten Touristen zieht es in den Norden, wo Korallenriffe die anrollenden Wellen des Indischen Ozeans brechen und das Baden im türkisblauen Meer erlauben. Zauberhafte Strände und schöne Hotelanlagen ergänzen das Angebot.

Der Süden ist rauer, unmittelbarer, es regnet auch öfter. Die Natur ist stärker spürbar. Hier befindet sich der einzige Nationalpark der Insel, der Black River Gorges, mit üppiger Flora und einzigartiger Fauna. Gute Wanderwege durchziehen das Gebiet, die Begleitung eines Führers ist trotzdem ratsam.

Zartgrüne Zuckerrohrfelder sind fast auf der ganzen Tropeninsel anzutreffen. Nur neun der einst dreihundert Zuckerfabriken sind noch in Betrieb, mancherorts ragen Schornsteine in den Himmel. Zeichen in der Landschaft setzen auch bizarre Hügelformationen und dicht bewaldete Berge. Der vulkanische Ursprung von Mauritius ist allgegenwärtig.

Das «Shanti Maurice» liegt im Südosten der Insel. Das Luxury Boutique Resort ist eingebettet in üppige Vegetation. Die 47 Suiten und 17 Villen haben alle Meerblick, das Spa verfügt über 25 Behandlungsräume. In der Küche waltet der Österreicher Willibald Rheinbacher. Auf den Tisch kommt nur das Feinste vom Meer sowie Frisches aus dem eigenen Garten. Was noch fehlt, wird aus der Region geliefert. Überhaupt will man im «Shanti Maurice» eine Brücke zu Land und Leuten schlagen. So sind die Abende in «Grandma’s Kitchen» ein voller Erfolg: Zehn bis zwölf Hotelgäste werden einen Abend lang im Hause einer einheimischen Familie bewirtet.

Wer Fun und Sportmöglichkeiten sucht, ist im kürzlich eröffneten Long Beach Hotel im Osten gut aufgehoben. Fünf Restaurants stehen den Gästen zur Auswahl. Die Unterkünfte sind grosszügig verteilt, der feine Sandstrand ist ein Hit.

Das Landesinnere birgt zahlreiche Sehenswürdigkeiten: in Pamplemousses der botanische Garten mit 85 Palmenarten und eine stillgelegte Zuckerfabrik mit Museum. In Bois Chérie die Route du Thé und in Saint Aubin eine Vanille-Plantage. Und immer wieder lockt eine Rum-Degustation.
 

Check-in:

  • Anreise: Bis Ende April Non-Stop-Flug Edelweiss Air Zürich– Mauritius. Business-Class empfehlenswert (www.edelweissair.ch)
  • Attraktive Angebote: «Shanti Maurice Luxury Resort», ab 15. 1., Flug, DZ, Frühstück, 1 Woche Juniorsuite, p. P. ab CHF 4812.– (www.kuoni.ch); «Long Beach», 5-Sterne-Hotel, DZ, HP, Flug, 6 Nächte, p. P. ab CHF 2926.– (Tel. 052 - 624 10 77, www.letsgo.ch)
  • Restaurants: Kreolisch Auberge de St-Aubin, Rivière des Anguilles, www.saintaubin.mu Französisch Rhumerie de Chamarel, www.rhumeriedechamarel.com
  • Hotel: Aubin
  • Infos: Tel. 044 - 388 41 18, www.tourism-mauritius.mu
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