Mein Stil Ronja Furrer: Zeitgenau

Platz zwei beim Elite Eodel Look brachte ihr Glück: Das Model mit der Kurzhaarfrisur macht international Karriere und vergisst dabei Ihre Lieben nicht.

Den Traumjob verdankt Ronja Furrer ihrem Grossvater: Er hatte sie 2006 zum Wettbewerb des Elite-Nachwuchs­models angemeldet und damit ihre Bilderbuchkarriere gestartet. ­Seither ziert die heute 19-jährige Solothurnerin Hochglanzmagazine und trägt teure Kreationen. SI Style gibt sie einen Einblick in das Geschäft mit dem schönen Schein und in die Seele eines süssen Schweizer Meitschi.

Schweizer Illustrierte Style: Was haben Sie sich von ­Ihrer ersten Gage als Model gekauft?
Ronja Furrer: Vermutlich Reithosen. Ich reite seit zehn Jahren und überlegte letztes Jahr sogar, mir ein Araberpferd zu kaufen. Das lohnt sich aber nicht, weil ich zu oft unterwegs bin.

Das ständige Reisen macht es sicher schwierig, Freundschaften zu pflegen. Ersetzt das Pferd Kollegen?
Ich lebe beruflich in einer sehr oberflächlichen Welt. Da interessiert sich kaum jemand für die Person Ronja. Meine Hülle steht im Vordergrund. Mein Pferd gibt mir Kraft.
Es herrscht eine starke Verbindung zwischen uns – und Harmonie. Mein Hobby ist ein Ausgleich zum Job.

Wie sieht es mit Freundinnen im Geschäft aus? Oder herrscht zwischen so schönen Frauen ein harter Konkurrenzkampf?
Oh, nein, gar nicht! Mit den Schweizerinnen Julia Saner, Jenny Bachmann, Noreen Carmody und Patricia Schmid verstehe ich mich super. Mit Leona Sigrist habe ich in Paris sogar zusammengewohnt. Neid musste ich eher ausserhalb der Branche erfahren. Nach meiner Teilnahme beim Elite Model Look mobbten mich die Schulkolleginnen. Das war eine schreckliche Erfahrung! Häufig komme ich besser klar mit Männern als mit Frauen. Sehr viele junge Frauen wollen Model werden und sehen in mir eine Bedrohung. Da kann man schwer Freundschaften aufbauen.

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