Nissan Juke Skurriler Baby-Crossover

Mit dem Juke lanciert Nissan nach dem Murano und dem Qashqai bereits das dritte Crossover-Modell. Ein skurriler Mix aus Kleinwagen und SUV, zugeschnitten auf junge Käufer.
Gewagt: Mit dem wilden Optik-Mix aus robustem SUV und frechem Stadtflitzer lanciert Nissan mit dem Juke einen Kleinwagen, der aus der Masse heraussticht.
Gewagt: Mit dem wilden Optik-Mix aus robustem SUV und frechem Stadtflitzer lanciert Nissan mit dem Juke einen Kleinwagen, der aus der Masse heraussticht.

Wir hätten den erfolgreichen Qashqai auch einfach verkleinern können, aber das wollten wir nicht», verrät Malo Le Masson, Manager für Produktstrategie bei Nissan Europa. «Wir wollten etwas Freches, Auffälliges und sind mächtig stolz, dass der gewagte Entwurf es fast unverändert in die Serie geschafft hat.» Und gewagt ist die Optik des Nissan Juke wirklich. Der 4,14 Meter lange Stadtflitzer fällt mit riesigen Rundleuchten, grossen Radkästen, coupéhafter Dachlinie und elegantem Heck auf. Doch der skurrile Mix aus robustem SUV und dynamischem Sportcoupé bietet mehr als nur Blickfang-Garantie. Die hohe Sitzposition und die gute Übersicht sowie das agile Fahrverhalten und die Handlichkeit machen den Juke zu einem praktischen Kleinwagen mit bis zu 830 Litern Kofferraum.

Witzig gemacht ist das Interieur mit dem schwungvollen, an einen voluminösen Motorradtank erinnernden Mitteltunnel und dem neuartigen Infodisplay. Ein Tastendruck genügt, schon werden die Funktionszuweisungen und auch die Minianzeigen der einzelnen Tasten geändert. Statt Klima-Infos sind nun die unterschiedlichsten Fahrparameter zu sehen, und man hat dann gar die Wahl zwischen drei Fahrmodi (Normal, Sport und Eco). Und egal, welches der drei Aggregate (zwei Benziner und ein Diesel) unter der Haube arbeitet, flott voran bringen sie den kleinen Juke alle. Besonders grossen Spass macht der Nissan natürlich mit dem 190 PS starken Turbo-Benzindirekteinspritzer, der in Kombination mit einem überarbeiteten CVT-Getriebe auch mit 4 × 4-Antrieb erhältlich ist. So wird der quirlige Fronttriebler dank Allradantrieb inklusive variabler Drehmomentverteilung an der Hinterachse im Handumdrehen zum frechen Klettermaxen.

Auch interessant