Seat Alhambra Spanischer Zwilling

Mit dem neuen Alhambra lanciert Seat einen auf dem VW Sharan basierenden Grossraumvan. Der sich aber durch Design und Preisgestaltung klar vom VW unterscheidet.
Mit dem fünf- oder siebenplätzigen Grossraumvan Alhambra präsentiert Seat den etwas dynamischer gestylten Zwilling des VW Sharans.
Mit dem fünf- oder siebenplätzigen Grossraumvan Alhambra präsentiert Seat den etwas dynamischer gestylten Zwilling des VW Sharans.

Die beiden Fahrzeuge sind optisch deutlich differenziert und markenspezifisch gestylt», erläutert Seat-Markenchef Ronald Ziegler. Der dunkle Kühlergrill mit Chromeinfassung und die runden Nebelleuchten machen die Markenzugehörigkeit des Alhambra sofort klar und lassen den Seat auch sportiver wirken. Ziegler ergänzt: «Zudem sind auch die Ausstattungspakete sowie die möglichen Optionen vom Alhambra optimal auf unsere Kundschaft abgestimmt.» Und diese unterschiedliche Ausstattung ist mit ein Grund dafür, dass der Seat preiswerter angeboten werden kann als sein deutscher Zwilling.

Der stattliche Spanier geizt dennoch weder mit Komfort noch mit Platz. Gegenüber seinem Vorgänger ist er in der Länge um 22 Zentimeter auf 4,85 Meter angewachsen und ist auch 9 Zentimeter breiter geworden. Nun bietet er bis zu 2430 Liter Laderaum und dank der grossen Schiebetüren auch einen bequemen Zugang ins gediegene Innere. Trotz seiner Grösse wirkt der Fünf- oder Siebenplätzer erstaunlich agil und beeindruckt mit feinem Fahrverhalten. Und dank hoher Sitzposition und viel Fensterfläche hat man auch eine gute Übersicht. Die beiden Dieselaggregate klingen zwar etwas rau, bringen den Spanier aber flott voran. Fein gemacht: die blitzschnell reagierende Stopp-Start-Automatik. Sie ist zusammen mit der Bremsrekuperation für alle Modelle serienmässig, was eine CO2-Reduktion von bis zu 28 Prozent ermöglicht.

Für die Schweiz besonders spannend: Ab Juli wird es den Grossraumvan auch mit 4 × 4-Antrieb geben. Kein Wunder, ist Seat-Chef Ziegler zuversichtlich: «Der Alhambra ist unser drittmeist verkauftes Fahrzeug. Wir wollen mit ihm an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen und jährlich zwischen 600 und 900 Stück verkaufen.»

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