Porsche Cayenne Sportwagen fürs Gelände

Die zweite Generation des Porsche Cayenne wirkt weit filigraner und hat nichts von ihrer Offroadfähigkeit ein­gebüsst. Am wohlsten fühlt sich der SUV aber auf Asphalt.
Elegant: Mit seinen neuen Leuchten und der kompletten Neugestaltung der Front wirkt die zweite Generation des Porsche Cayenne nicht mehr so wuchtig und aggressiv.
© david@outtofocus.com Elegant: Mit seinen neuen Leuchten und der kompletten Neugestaltung der Front wirkt die zweite Generation des Porsche Cayenne nicht mehr so wuchtig und aggressiv.

Der erste Cayenne war ein  richtiger Charakterkopf. Die neue Generation ist zwar fast fünf Zentimeter länger, aber klar weniger wuchtig. Das ist uns ganz wichtig», sagt Porsche-Designer Michael Mauer. «Wir haben dazu einige Tricks angewendet wie den speziellen Nasenwinkel des Cayenne oder die sich verjüngende Heckscheibengrafik und natürlich die neuen Leuchten», erklärt Mauer.

Optisch hat der Designer sein Ziel erreicht. Der Geländesportwagen wirkt klar eleganter. Und schmunzelnd fügt Mauer an: «Wir haben den Cayenne ‹porschiger› gemacht.» Auch unter dem ­schicken Blechkleid kann der Cayenne überzeugen. Durch Leichtbau wurde die zweite Generation um bis zu 185 Kilogramm leichter.

Dank weiteren Spartricks wie einer Bordnetz-Rekuperation oder dem erstmals in Kombination mit einer Wandler-Automatik erhältlichen Stopp-Start-System verbraucht der SUV bis zu 23 Prozent weniger Sprit. Neben Diesel- und Benzinmotoren ist der gediegene Cayenne erstmals auch als Parallel-­Hybrid erhältlich. Ein Dreiliter-V6- Benzin-Direkteinspritzer mit Kom­pressor und 333 PS ist dabei mit einem 47-PS-Elektromotor gekoppelt.  E-Power-Knopf drücken und sanft mit dem Gaspedal umgehen – und der Cayenne S Hybrid legt bis zu drei Kilometer rein elektrisch zurück.

Durch den Boost-Effekt des E-Motors liegen schon bei 1000 Umdrehungen 580 Nm an.  Auf der Landstrasse und bis 156 km/h entkoppelt sich der Hybridantrieb vollständig, wenn keine Leistung be­nötigt wird. Entspannt und ohne hemmendes Motorenschlepp­moment gleitet der Cayenne dann dahin. Der Porsche kann aber auch anders und lässt sich dank präziser Lenkung, gut abgestimmtem Fahrwerk und geballter Motorenkraft auch sportlich über den Asphalt hetzten.

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