Schon gefahren: Toyota RAV4 SUV-Ikone im neuen Kleid

Die vierte Generation des kompakten SUV-Pioniers RAV4 präsentiert sich deutlich länger, geräumiger und attraktiver. Damit will Toyota wieder zurück an die Spitze des boomenden Segments.
Neue Designsprache: Der RAV4 der vierten Generation gefällt mit modernem Look, eleganter Front und dynamischeren Proportionen.
Neue Designsprache: Der RAV4 der vierten Generation gefällt mit modernem Look, eleganter Front und dynamischeren Proportionen.

Wer hats erfunden, das heute so beliebte SUV? Für Hannes Gautschi, Direktor Service & Training bei Toyota Schweiz, gibts eine klare Antwort: «Toyota ist mit dem RAV4 von 1994 SUV-Pionier. Der damals revolutionäre, nur 3,69 Meter kurze Dreitürer wurde schnell zum Trendsetter. Damit begründete er ein neues Segment, das bis heute viele Nachahmer gefunden hat.»

Das «Recreational Active Vehicle mit 4-Rad-Antrieb» entwickelte sich zur Erfolgsgeschichte und wurde über die Jahre erwachsen. Gautschi: «Die ersten drei Generationen verkauften sich europaweit 1,2 Millionen Mal. In der Schweiz fand der RAV4 40 000 Käufer.» Die neuste Generation bietet nun urbanen Lifestyle. Deutlich länger (plus 20,5 Zentimeter), etwas breiter und niedriger als sein Vorgänger, tritt der neue RAV4 mit dynamischen Proportionen an. Das Frontdesign wurde der emotionaleren Toyota-Designsprache angepasst. Vom Wachstum profitieren die Fondpassagiere und der Laderaum. Der Knieraum im Fond ist gar der beste innerhalb der Klasse. Das Ladevolumen ist auf stattliche 577 bis 1776 Liter angestiegen. Die bislang seitlich angeschlagene Hecktür öffnet sich nun konventionell nach oben, auf Wunsch elektrisch.

Im RAV4 fühlt man sich aber auch im vorderen Bereich wohl. Sitzkomfort, Ergonomie und Übersicht verdienen gute Noten. Lenkradtasten und zentrales Touchscreen-Display machen die Bedienung einfach. Die Softtouch-Materialien und die Alublenden wirken hochwertig. Neu ist das «Integrated Dynamic Drive System». Es koordiniert die Kraftverteilung des Allradsystems und der Servolenkung und optimiert so das Handling. Als Antrieb zur Wahl stehen ein 2,0-Liter-Benziner und ein durchzugsstarker 2,2-Liter-Turbodiesel, der gut zum SUV-Charakter passt. Dennoch rechnet Gautschi, wie schon beim Vorgänger, mit einem 80-Prozent-Anteil der Benziner.

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