Advertorial | Swisscanto «Wir bauen Zukunft»

Der Prix NATURE Swisscanto zeichnet jährlich gute Umweltideen und Umweltengagements aus. Claus-Heinrich Daub ist der Präsident der Jury.
Professor Dr. Claus-Heinrich Daub ist Präsident der Jury des Prix NATURE Swisscanto.
Professor Dr. Claus-Heinrich Daub ist Präsident der Jury des Prix NATURE Swisscanto.

GRUEN: Herr Daub, Sie lehren an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Ihr Forschungsschwerpunkt ist nachhaltige Unternehmensführung. Wie macht man ein Unternehmen nachhaltig?
Die Nachhaltigkeit muss in der Strategie festgeschrieben sein und ein übergeordnetes Ziel des Unternehmens sein. Ist das Thema direkt bei der Firmenleitung angesiedelt und nicht irgendwo auf unterer Stufe, ist das ein gutes Zeichen. Zudem müssen klare, überprüfbare Ziele festgelegt werden. Die Firma muss auch sichtlich erkannt haben, dass sie nur dann wirklich erfolgreich ist, wenn die Gesellschaft, die Mitarbeitenden und die Natur einen Mehrwert haben.

Will man umweltbewusst und sozial korrekt sein, führt das doch zu höheren Preisen. Wie kann man die Produkte dann noch verkaufen?
Indem man zum Beispiel deutlich macht, dass viele Billigprodukte einen ganzen Cocktail aus Giftstoffen enthalten, die Allergien auslösen oder zu Unfruchtbarkeit führen können. Oder dass nachhaltige Produkte konkrete Vorteile aufweisen, die einen Mehrwert darstellen. Information ist alles.

Wie schnell müssen wir handeln?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir den kritischen Punkt nicht schon überschritten haben. Umweltbelastung und Ressourcenverbrauch wachsen stetig. Doch Politiker schrecken vor beherztem Handeln häufig zurück.

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Als Jury-Präsident des Prix NATURE Swisscanto sehen Sie aber hoffentlich zukunftsträchtige Beispiele?
Ja, das ist eine schöne Aufgabe. Als Jury bekommen wir Projekte von äusserst seriösen Personen und Organisationen zu sehen, die sehr spannend sind. 2012 durfte beispielsweise das Start-up Ecavert den Prix NATURE Swisscanto in der «Generation Zukunft» an sich nehmen.

Die Firma verbreitet grüne Innovationen wie das Vertical Green Biobed. Diese pflanzliche Abwasseraufbereitung baut Schadstoffe ab, die beim Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft anfallen.Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Projekt in die engere Auswahl kommt?
Es darf nicht nur einen Aspekt, sondern muss alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit erfüllen: soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Zudem sind die Kriterien unterschiedlich, je nachdem, ob der Preis in der Kategorie «Hauptpreis», «Hoffnungsträger» oder «Generation Zukunft» vergeben wird. Beim Prix NATURE der «Generation Zukunft» suchen wir junge Initiativen und Start-ups.

Ab wann können sich junge Initiativen für den Preis 2013 bewerben?
Die Ausschreibung in der Kategorie Generation Zukunft läuft! Anmelden kann man sich bis zum 30. November 2012: www.natur.ch www.prixnatureswisscanto.ch

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