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Nur «mit Schluck Alkohol funktioniert»

Hayden Panettiere gesteht Opioid- und Alkoholsucht

Hayden Panettiere hat erstmals offen über ihre Opioid- und Alkoholsucht gesprochen. Zeitweise habe sie nur «mit einem Schluck Alkohol funktioniert», erzählt die Schauspielerin.

Hayden Panettiere spricht offen über eine Alkohol- und Opioid-Sucht sowie eine postpartale Depression.
Hayden Panettiere spricht offen über eine Alkohol- und Opioid-Sucht sowie eine postpartale Depression. imago images/ZUMA Wire

Die US-amerikanische Schauspielerin Hayden Panettiere (32) hat zum ersten Mal über ihre Opioid- und Alkoholsucht gesprochen. «Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere und habe es ruiniert», sagt die Darstellerin in der neuesten Ausgabe des «People»-Magazins. Jahrelang habe sie mit ihrer Sucht und einer postpartalen Depression gekämpft. «Ich dachte, ich hätte den Tiefpunkt erreicht, aber dann öffnete sich diese Falltür.»

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Schon als Kind stand Panettiere, die mit Ex-Partner Wladimir Klitschko (46) eine Tochter hat, vor der Kamera. Mit 15 Jahren habe ihr jemand aus dem Team «Glückspillen» angeboten. «Sie sollten mich bei Interviews munter machen», gesteht die Darstellerin. Sie habe damals nicht geahnt, dass das nicht angebracht war und welche Türen sich dadurch öffnen würden.

Hayden Panettiere hat zeitweise nur «mit einem Schluck Alkohol funktioniert»

Die heute 32-Jährige fing an, Alkohol zu trinken und hin und wieder Opioide zu nehmen, die Dinge gerieten immer mehr ausser Kontrolle. Als sie älter wurde, habe sie ohne Drogen und Alkohol nicht mehr leben können. An ihrem Tiefpunkt habe sie bereits nach dem Aufwachen gezittert und nur «mit einem Schluck Alkohol funktioniert».

Im Jahr 2014 war sie mit Tochter Kaya (7) schwanger. Als die Kleine zur Welt kam, hatte die junge Mutter grosse Probleme. «Ich hatte nie das Gefühl, dass ich meinem Kind etwas antun wollte, aber ich wollte keine Zeit mit ihr verbringen», sagt Panettiere. Während der Schwangerschaft habe sie nichts getrunken, doch nach der Geburt ging es wieder bergab.

Trennung von Klitschko: «Er wollte nicht in meiner Nähe sein»

Es dauerte nicht lange, bis auch die Beziehung zu Kindsvater Klitschko bröckelte. 2018 trennten sich die beiden schliesslich. «Er wollte nicht in meiner Nähe sein», erinnert sie sich zurück. «Ich wollte nicht in meiner Nähe sein.» Im selben Jahr habe sie die Entscheidung getroffen, Tochter Kaya zu ihrem Vater in die Ukraine zu schicken. «Es war das Schwerste, was ich je tun musste», sagt der ehemalige «Nashville»-Star. «Aber ich wollte ihr eine gute Mutter sein - und manchmal bedeutet das, sie gehen zu lassen.»

Panettiere habe sich schliesslich entschlossen, Hilfe zu suchen. «Ich habe viel Arbeit in mich gesteckt und musste bereit sein, unglaublich ehrlich zu sein», sagt die Schauspielerin. In den vergangenen Jahren habe sie unter anderem eine Traumatherapie gemacht und eine stationäre Behandlung gehabt. Es sei nicht einfach gewesen, «es gab viele Höhen und Tiefen». Doch die 32-Jährige würde nicht einmal «die hässlichsten Dinge» bereuen, die ihr widerfahren seien. «Ich fühle mich unglaublich erfüllt. Und ich habe das Gefühl, dass ich eine zweite Chance habe.»

Von spot on news AG am 7. Juli 2022 - 08:00 Uhr
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