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Musiker ging an seine «Grenzen»

«Höllenfahrt»: Drogensucht kostete Pete Doherty fast seine beiden Füsse

Pete Doherty ist nicht nur für sein musikalisches Talent, sondern auch für seinen Drogenkonsum bekannt. Die Sucht hätte ihn fast beide Füsse gekostet, gesteht er jetzt in einem Interview. «Es war eine Höllenfahrt», erzählt der Rockmusiker.

Pete Doherty beschreibt seine Drogensucht als "Höllenfahrt".
Pete Doherty beschreibt seine Drogensucht als "Höllenfahrt". yakub88/Shutterstock.com

Wegen seiner Drogensucht hat Rockmusiker Pete Doherty (43) fast seine beiden Füsse verloren. Das erzählt der ehemalige Frontmann der Bands The Libertines und Babyshambles nun in einem Interview mit dem britischen «Mirror». «Ich bin wirklich an meine Grenzen gegangen», so der Musiker. In manchen Momenten sei es «sehr knapp» gewesen. «Ich habe fast meine Füsse verloren und andere schreckliche Dinge», gibt der 43-Jährige offen zu.

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Schuld seien die Drogeninjektionen gewesen. «Das passiert, wenn man keine Venen mehr hat.» Es sei eine «Höllenfahrt» gewesen. Nach eigenen Angaben ist Pete Doherty seit mehr als zwei Jahren clean. Es habe zwar «keinen Moment der Erleuchtung» gegeben. Dennoch habe er im November 2019 beschlossen, mit den Drogen aufzuhören. «Es war hart», erzählt Doherty. «Es waren so viele Jahre, in denen ich Entzugsmassnahmen und verschiedene Ideen ausprobiert habe» - von einem thailändischen Kloster bis hin zu Kliniken.

Ein Song half ihm zurück auf die rechte Bahn

Anfang 2020 machte der Musiker eine besonders harte Zeit durch, in der er wohl fast wieder einen Rückfall erlitten hätte. «Ich fühlte mich wirklich beschissen», beschreibt er seine damalige Situation. Zu der Zeit habe ihm der französische Musiker Frédéric Lo (57) den Song «Inutile et hors d'usage» vorgespielt, was auf Deutsch so viel wie «nutzlos und ausrangiert» bedeutet. Dabei sei Doherty «richtig emotional» geworden. Er habe sich gefühlt, als sei er «von einem Bus überfahren» worden. Lo habe ihn aus der Dunkelheit befreit, die ihn sonst vielleicht wieder verschlungen hätte. Mitte März 2022 veröffentlichten die beiden das gemeinsame Album «The Fantasy Life of Poetry & Crime».

Ohne Drogen auszukommen sei für Doherty «immer noch ein bisschen schwierig, aber die Besessenheit lässt nach und es wird leichter». Der Rockmusiker lebt heute gemeinsam mit seiner Frau Katia de Vidas, der Keyboarderin seiner Band The Puta Madres, in der Normandie. «Es ist ein ruhiges, einfaches Leben», erzählt der 43-Jährige. Sein Alltag bestehe demnach unter anderem aus Spaziergängen mit seinen Hunden, dem Kaufen der Lokalzeitung und Kaffeetrinken.

Doherty und de Vidas spielen seit 2016 gemeinsam in der Band The Puta Madres. Es ist das dritte musikalische Projekt des Rockers nach The Libertines und Babyshambles. Die Hochzeit der beiden Musiker folgte Ende September 2021, zuvor waren sie bereits mehrere Jahre liiert.

Von spot on news AG am 30. März 2022 - 17:07 Uhr
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