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Kritik am Hollywoodstar

Skandal-Tweet: Bette Midler wollte nicht «transphob» wirken

Bette Midler hat sich nach ihrem Skandal-Tweet verteidigt. Der als «transphob» kritisierte Beitrag sei nicht so gemeint gewesen. «Ich hatte nicht die Absicht, etwas Ausgrenzendes oder Transphobes zu sagen», erklärte der Hollywoodstar.

Bette Midler verteidigt einen von ihr abgesetzten Tweet.
Bette Midler verteidigt einen von ihr abgesetzten Tweet. Ron Adar/Shutterstock.com

Ein Tweet von Bette Midler (76) sorgt seit Montag (4. Juli) für Aufruhr. Darin erklärte sie, dass Frauen sich «nicht auslöschen» lassen sollten, und kritisierte die Begriffe «Gebärende», «Menstruierende» und «Menschen mit Vaginas». Viele Fans fühlten sich dadurch angegriffen und nannten den Tweet «transphob». Darauf hat der «Hocus Pocus»-Star nun in weiteren Tweets reagiert.

Ihr vielfach kritisierter Tweet sei eine Antwort auf einen Artikel in der «New York Times» gewesen. «The Far Right and Far Left Agree on One Thing: Women Don't Count», zu Deutsch «Die extreme Rechte und die extreme Linke sind sich in einer Sache einig: Frauen zählen nicht», lautet die Überschrift. «Ich hatte nicht die Absicht, etwas Ausgrenzendes oder Transphobes zu sagen; darum ging es mir nicht», erklärt Midler. Vielmehr wollte sie auf «denselben alten Scheiss» hinaus, «den sich Frauen - alle Frauen - seit den Höhlenmenschen gefallen lassen müssen»: «Selbst damals standen die Männer an erster Stelle.»

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Bette Midler hat «für Randgruppen gekämpft, solange ich denken kann»

«Aber im Ernst, Leute, wenn irgendjemand, der diesen Tweet gelesen hat, denkt, dass ich irgendetwas anderes als Liebe für marginalisierte Menschen empfinde, dann geht zu Wikipedia und gebt meinen Namen ein», verteidigte die 76-Jährige sich weiter. Bette Midler habe «für Randgruppen gekämpft, solange ich denken kann».

«Aber wenn ihr meine 60 Jahre erwiesene Liebe und Fürsorge wegen eines Tweets abtun wollt, der versehentlich genau die Menschen verärgert hat, die ich immer unterstützt und verehrt habe, dann sei es so», erklärte sie weiter. Die Wahrheit sei, «dass uns die Demokratie durch die Finger rinnt». Midler sei «fest entschlossen, die Demokratie für alle Menschen zu retten». «Wir müssen uns zusammentun, denn, falls ihr nicht aufgepasst habt, geteilt werden wir definitiv fallen», appellierte sie.

Dieser Tweet hatte für Kritik gesorgt

Bette Midlers vollständiger Tweet vom 4. Juli lautete: «Frauen der Welt! Wir werden unserer Rechte über unseren Körper, unser Leben und sogar unseren Namen beraubt! Man nennt uns nicht mehr ‹Frauen›, sondern ‹Gebärende› oder ‹Menstruierende› und sogar ‹Menschen mit Vaginas›! Lasst nicht zu, dass sie euch auslöschen! Jeder Mensch auf der Erde ist euch etwas schuldig!»

Von spot on news AG am 6. Juli 2022 - 17:00 Uhr
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