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Erste Reaktion auf #FreeBritney

Britney Spears kämpft für ein öffentliches Verfahren

Die Stimmen der #FreeBritney-Bewegung werden immer lauter. Die Fans von Britney Spears sorgen sich um ihren Star und verlangen, dass sie nicht weiter von ihrem Vater bevormundet wird. Nun wird deutlich, dass dies auch im Sinne des Popstars ist. Sie verlangt sogar, dass die Öffentlichkeit erfährt, worüber vor Gericht verhandelt wird.

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Britney Spears will nicht mehr länger bevormundet werden.

WireImage

Die Fans von Britney Spears, 38, sind schon lange in Sorge um ihr Idol. Sie befürchten, dass Spears gegen ihren Willen festgehalten wird – von ihrem eigenen Vater Jamie Spears, 68. Unter dem Hashtag #FreeBritney fordern sie deren Freilassung und sichern ihr Unterstützung zu.

Dies tun sie auf Social Media in Form von Sätzen wie diesen: «Blinzle sieben Mal, wenn du in Gefahr bist» oder «Trag ein gelbes Oberteil, wenn du Hilfe benötigst». Einige gehen sogar davon aus, dass ihnen auf Instagram bloss ein Double präsentiert wird und die wahre Britney verschollen ist.

Traurige Augen und rätselhafte Weisheiten

Zugegeben, das tönt alles ganz schön wirr – genauso wie die Posts, die Britney (oder eben ihr Double) absetzt. So gibt sie rätselhafte Weisheiten von sich, blickt mal mit traurigen Augen in die Kamera und tanzt dann wieder euphorisch mit Strubbel-Frisur durchs Bild.

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Dass es sich bei all den bösen Vermutungen der #FreeBritney-Bewegung aber nicht bloss um abwegige Verschwörungstheorien handeln könnte, dafür gibt nun der Popstar selbst einen Hinweis.

Gemäss «BBC» soll die Musikerin über die Bewegung Bescheid wissen. Aus den Unterlagen ihres Anwaltes Samuel Ingham komme hervor, dass Britney «die sachkundige Unterstützung ihrer Fans begrüsst und schätzt». 

Öffentlichkeit soll Bescheid wissen

So teilt er mit, dass Britney momentan an einem Punkt in ihrem Leben sei, an dem sie versuche, «ein gewisses Mass an persönlicher Autonomie zurückzugewinnen». Die Verhandlungen über ihre Vormundschaft möchte sie nun sogar öffentlich machen. Dies sei sowohl in ihrem Interesse, als auch in dem der Bevölkerung.

«Die Welt schaut zu», meint Britneys Anwalt vielsagend. Seine Mandantin wolle auf keinen Fall, dass die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Jamie Spears hat seit dem Jahr 2008 die Vormundschaft über seine Tochter, die 2007 vor den Augen der Öffentlichkeit abstürzte und anschliessend in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Letztes Jahr gab er die Vormundschaft aufgrund seines Gesundheitszustands an Britneys Mitarbeiterin Jodi Montgomery ab. Über die Finanzen darf aber bis heute nur Jamie entscheiden. 

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Britneys Fans gehen für ihr Idol auf die Strasse.

Getty Images
Von Fabienne Eichelberger am 05.09.2020
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