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Ein Jahr nach seinem Verschwinden

Daniel Küblböcks Familie hofft auf ein Wunder

Ein Jahr ist es nun her, seit Daniel Küblböck von Bord des Kreuzfahrtschiffes «AIDAluna» gesprungen ist. Bis heute gilt er als vermisst. Für tot erklären lassen will ihn seine Familie aber nicht. Sie hofft weiter auf ein Wunder.

Daniel Küblböck

Seit er vor einem Jahr von Bord der «AIDAluna» gesprungen ist, gilt Daniel Küblböck als vermisst. 

www.imago-images.de

Sie geben die Hoffnung nicht auf: Daniel Küblböcks Familie glaubt noch immer daran, dass der ehemalige «DSDS»-Star eines Tages wieder auftauchen könnte. Das sagt Daniels Stiefmutter Marianne Küblböck, 52, im Gespräch mit der «Bild».

Gestern vor einem Jahr, am 9. September 2018, schockierte die Nachricht, Daniel Küblböck, 33†, sei von Deck 5 der «AIDAluna» in den zehn Grad kalten Nordatlantik gesprungen. Trotz intensiver Suche vor der amerikanischen Küste konnte der Sänger nicht gefunden werden. 

Daniel Küblböck mit Vater und Stiefmutter

Daniel Küblböck mit seinem Vater Günther und Stiefmutter Marianne.

imago/Lindenthaler

Die Überlebenschancen in diesem eiskalten Wasser sind vernichtend klein. Mit jeder Stunde, in der Daniel verschollen blieb, sank sie weiter. Nach 80 Stunden stellte die kanadische Küstenwache die Suche ein. Und trotzdem sagt Marianne Küblböck nun: «Wir lassen Daniel nicht für tot erklären. Wir haben auch keinen Grund dazu.»

Familie möchte eine Gedenkstätte für Daniel

Am gestrigen Jahrestag des Verschwindens hat Marianne Küblböck Kerzen angezündet: «Ich denke natürlich an ihn. An die schönen Sachen», erzählte sie. Mit diesem Tag verbinde sie aber nur etwas Schreckliches. «Wir haben letztes Jahr um diese Zeit die Nachricht bekommen.» Sie versuche nun das Beste daraus zu machen. «Ich bin zwar nur die Stiefmutter, aber er ist genauso mein Sohn. Er ist meine Familie.»

In einem Eintrag auf Küblböcks Website schreibt die Familie zudem, sie denke darüber nach, eine Gedenkstätte für den Sänger aufzubauen. Das habe aber keine Eile, da Daniel in ihren Herzen seinen Platz habe. 

 

Traueranzeige von den Fans

Zum Jahrestag des Verschwindens haben sich auch Küblböcks Fans etwas Besonderes ausgedacht. Sie publizierten in der «Süddeutschen Zeitung» eine farbige Traueranzeige für den Sänger. Sie zeigt einen Strand bei Sonnenuntergang und ein Herz, das in den Sand gemalt wurde. Daneben ein Bild von Daniel und die Worte: «Ohne Dich – Zwei Worte, so leicht zu sagen und doch so endlos schwer zu ertragen.»

Ein neues Leben in Kanada

Viele seiner Fans glauben zudem bis heute nicht an den Tod ihres Idols. Auf seinem Instagram-Account schreiben sie bis heute Nachrichten wie: «Irgendwann kommst du wieder», «Ich hoffe, es geht dir gut, wo auch immer du bist» und «Ich glaube immer noch, dass du irgendwann zurück kommst».

Auch Daniels früherer Lebensgefährte Robin Gasser, 23, denkt nicht, dass Daniel tot ist. Er hat das Gefühl, Küblböck habe sich nach Kanada abgesetzt um dort ein Leben fernab der Öffentlichkeit zu führen.

Von Fabienne Eichelberger am 10. September 2019