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  4. Queen Elizabeth reagiert auf die Rassismus-Vorwürfe und stellt eine Diversitäts-Beauftrage an.

Rassismus-Vorwürfe

Die Queen will Diversitäts-Profi anstellen

Das Königshaus hält sich meist still, wenn es von Aussen Kritik hagelt. Ganz anders bei den aktuellen Rassismus-Vorwürfen. Es sieht so aus, als wolle die Queen das Problem angehen. Sie hat bereits ganz konkrete Pläne.

La reine d'Angleterre en 2004.

Queen Elizabeth, 94, reagiert auf die Vorwürfe gegen den Palast.

Getty Images

Die Queen, 94, hat's gerade nicht leicht. Vor gut zwei Wochen erhoben ihr Enkelsohn Harry, 36, und seine Frau Meghan, 39, im Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey schwere Vorwürfe gegen den Palast. Die Rede ist von Rassismus und ausbleibender Hilfe bei Selbstmordgedanken. Wie reagiert die Queen darauf?

Die Vorwürfe prallen nicht einfach an ihr ab! Laut der britische «Mail On Sunday» soll Queen Elizabeth II. Pläne schmieden, wie die Monarchie modernisiert werden könnte. Und das mithilfe einer Diversitäts-Beauftragen.

Gespräche sollen sensibilisieren 

Die neue Mitarbeiterin soll sich ganz den Themen Rassismus und dem Umgang mit Minderheiten widmen. Eine erste Massnahme: Die royalen Berater aus dem Buckingham Palast, Kensington Palast und Clarence House sollen an sogenannten «Listen and learn»-Übungen (deutsch: «Zuhören und lernen») teilnehmen.

Harry und Meghan im Interview mit Oprah

«Es wurde diskutiert, wie dunkel Archies Haut sein würde»

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Im grossen Enthüllungsinterview des US-Senders CBS sprechen Harry und Meghan unter anderem über Rassismus im britischen Königshaus.  
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Verschiedene Unternehmen und Einzelpersonen sollen an Seminaren vermitteln, wie die Monarchie Minderheiten besser repräsentieren könnte. Wie die «Daily Mail» berichtet, wolle der Palast auch ethnische Minderheiten sowie Menschen mit Behinderung, Trans-Menschen und Homosexuelle stark miteinbeziehen.

Laut einer palastinternen Quelle, werde das Anliegen sehr ernst genommen. «Wir akzeptieren, dass noch mehr gemacht werden muss. Wir können uns stets verbessern.»

Prinz Harry Herzogin Meghan mit Archie

Der Vorwurf von Meghan und Harry: Im Palast soll diskutiert worden sein, wie dunkel Archies, 1, Haut ausfallen werde.

Dukas

Das Thema scheint die Queen zu beschäftigen. Als Ablenkung von dem Ganzen sind im Palast zwei neue Corgi-Welpen eingezogen. Die Queen hat ihren neuen Gefährten besondere Namen gegeben.  

Als Andenken an ihren verstorbenen Onkel

Die beiden Welpen heissen Fergus und Muick. «Beide Namen haben eine tiefgreifende Bedeutung für die Queen», beschreibt eine royale Quelle gegenüber der britischen Zeitung «Sun». Fergus ist nach dem Onkel der Queen, Fergus Bowes-Lyon, benannt. Muick bezieht sich auf einen der Lieblingsorte der Queen auf ihrem schottischen Anwesen Balmoral, Loch Muick.

Die Queen liebt ihre Corgis! Seit sie 1952 den Thron bestieg, waren mehr als 30 der kleinen Hunde  an der Seite der Regentin. Mit dem Tod ihres Corgis Vulcan vergangenen Dezember, war Corgi Candy der einzige verbleibende Hund des royalen Haushalts. Jetzt sind zwei Welpen dazugestossen. 

Von Rachel Hämmerli am 22.03.2021
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