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  4. Nach Verbannung von Facebook und Twitter: Donald Trumps Social-Media-Plattform «Truth Social» startet

«Truth Social» startet im Apple App-Store

Donald Trump greift mit seiner eigenen Social-Media-Plattform an

Donald Trumps aufstachelnden Nachrichten sollen dazu beigetragen haben, dass es am 6. Januar 2021 zu der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in Washington kam. Mit ein Grund, weshalb der ehemalige US-Präsient auf Twitter- und Facebook gesperrt wurde. Nun greift der Unternehmer mit seiner eigenen Plattform an.

Donald Trump

Donald Trump will mit "Truth Social" Facebook und Twitter Konkurrenz machen.

imago images/ZUMA Wire

Donald Trumps (75) neue Social-Media-Plattform «Truth Social» ist seit heute Montag im App Store erhältlich. Das berichtet unter anderem die amerikanische Zeitung «The Hill». Vor über einem Jahr war der ehemalige US-Präsident von Facebook und Twitter verbannt worden. Mit der neuen Plattform wird er sich in den sozialen Medien zurückmelden.

Ob es die neue Social-Media-Plattform mit der Konkurrenz aufnehmen kann? Zuvor hatte es dem Bericht zufolge geheissen, dass «Truth Social» nicht vor Ende März voll funktionsfähig sein werde. Ben Rabizadeh, Gründer und CEO von «Story Trading», sagte der Zeitung: «Das Hauptproblem bei der App ist, dass sie langsam und verzögert ist.»

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«Zeit für ‹Wahrheit›»

Im Oktober war bekannt geworden, dass Trump ein neues Medienunternehmen gründet. Seine eigene Social-Media-Plattform startete bald darauf als Testversion. In einem Statement der Trump Media & Technology Group (TMTG) hiess es Medienberichten zufolge, die Mission des Unternehmens sei es, sich gegen die «Big Tech»-Unternehmen des Silicon Valley zu wehren.

Am 15. Februar postete Donald Trumps Sohn Donald Trump Jr. (44) auf Twitter: «Time for some Truth!» («Zeit für etwas Wahrheit»). Dazu präsentierte er Donald Trumps ersten Post auf «Truth Social». Der 75-jährige Unternehmer, der von 2017 bis 2021 US-Präsident war, schrieb in dem Beitrag: «Macht euch bereit! Bald gibt es ein Wiedersehen mit eurem Lieblingspräsidenten».

Capitol Washington

Soll die Menschenmenge zum Strum auf das Capitol mit seinen Social-Media-Posts angestachelt haben: Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump in Washington. 

Getty Images
Seit Januar 2021 nicht mehr in den sozialen Medien

Donald Trump wurde Anfang 2021 von Facebook und Twitter verbannt, nachdem er dort mit offenbar aufstachelnden Nachrichten dazu beigetragen haben soll, dass es am 6. Januar 2021 zu der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols in Washington kam. Auch bei Instagram darf er keine Nachrichten teilen.

Der Ex-Präsident rief im Mai 2021 vorübergehend den eigenen Kurznachrichten-Blog «From the Desk of Donald J. Trump» ins Leben. Nach nur einem Monat wurde die Plattform wieder offline genommen.

Von bes/spot am 21. Februar 2022 - 16:00 Uhr
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