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«Es ist kaum auszuhalten»

Herzogin Meghan spricht über Hass-Kommentare

Zum «Mental Health Day» sprachen Meghan und Harry in einem Podcast von fünf Teenagern über mentale Gesundheit. Dabei gestand die Herzogin von Sussex, wie sie unter Hass-Kommentaren im Netz leidet.

Herzogin Meghan Prinz Harry

«Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn unsere Gefühle verletzt werden», sagt Meghan in dem Podcast, bei dem sie mit Harry zu Gast war. 

Getty Images

«Wie ich hörte, war ich 2019 die am meisten getrollte Person der Welt. Dabei war ich einen Grossteil des Jahres kaum sichtbar, weil ich in Babypause war. So etwas ist kaum auszuhalten», erzählt Meghan bei «Teenager Therapy». Der Podcast wurde von fünf Studierenden einer Highschool in Anaheim, Kalifornien, ins Leben gerufen und vom Herzogen-Paar offenbar dank eines Zeitungsartikels entdeckt. Sie waren so beeindruckt davon, dass sie den Teenagern zum «Tag der mentalen Gesundheit» ein Interview gaben.

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Meghans verletzte Gefühle

«Man kann sich kaum vorstellen, wie sich das anfühlt», sagt Meghan. «Wenn Leute Dinge über dich behaupten, die nicht wahr sind, greift das deine emotionale und mentale Gesundheit an, egal wie alt du bist.» Jeder und jede mache wohl irgendwann Erfahrungen mit Ausgrenzungen irgendeiner Art, so die Herzogin. «Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn unsere Gefühle verletzt werden», sagt Meghan. Wenn man diese Erfahrungen mit anderen teile und darüber rede, könne sich etwas ändern.

«Das Ziel dieses Podcasts ist es, Leuten zu zeigen, dass sie nicht die einzigen sind, welche solche Erfahrungen machen. Dies auch von ihr (Meghan) zu hören, macht uns wirklich glücklich.»

Die Gastgeber des Podcasts zeigen sich hoch erfreut über Meghans Offenheit: «Das Ziel dieses Podcasts ist es, Leuten zu zeigen, dass sie nicht die einzigen sind, welche solche Erfahrungen machen. Dies auch von ihr (Meghan) zu hören, macht uns wirklich glücklich. Sie vetraut uns, das ermutigt uns, weiterhin unser Ziel zu verfolgen.» Auch Harry ermutigt die jungen Leute: «Macht auf jeden Fall weiter. Hört nicht auf!» Das werden die jungen Leute auf jeden Fall. Dabei steht ein Name, den sie gern als Gast hätten, ganz zuoberst auf ihrer Liste: «Michelle Obama. Das wäre crazy!»

 

 

 

 

 

 

Von SC am 23.11.2020
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