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Keine Ruhe für Malle-Jens

Jetzt platzt Danni Büchner der Kragen

Seit fünf Monaten ist Malle-Jens tot. Seine Witwe Daniela hatte es in dieser Zeit oft schwer. Und noch immer ist Jens in ihrem Leben allgegenwärtig. In jedem Post, jedem Interview erinnert sie an ihn. Nun führt sie sein Erbe - die «Faneteria» - weiter. Dass sich Danni nicht hängen lässt, beeindruckt. Aber braucht es diese öffentliche Trauer?

Danni und Jens Buechner

Danni Büchner trauert öffentlich und intensiv um ihren Jens.

Imago/Foto2Press

Daniela Büchner, 41, ist wild entschlossen, das Erbe ihres verstorbenen Mannes weiterzuführen. Das heisst, sein Café auf Mallorca, die Faneteria, soll wieder eröffnet werden. Jens Büchner versprach seinen Fans vor seinem Tod im November 2018 nämlich, dass es im kommenden Jahr mit seinem Café weitergehen werde. 

Dieses Versprechen will Danni nun einlösen. Auf Instagram kündigt sie die Wiedereröffnung auf den 1. Mai 2019 an. Viel Arbeit für die Witwe. Während sie in der Faneteria auf einen Techniker wartet, kommentiert sie: «Hier sieht es immer noch wild aus.»

Faneteria von Jens Buechner

Am 1. Mai 2019 soll die «Faneteria» der Büchners wieder eröffnet werden.

Instagram / Danni Büchner

Allzu viel will sie am Café aber gar nicht verändern. Die Faneteria soll zu einer Gedenk-Bar werden, in der sich Fans und Wegbegleiter an den verstorbenen Kult-Auswanderer erinnern können. 

Keine aufrichtige Trauer

Dass die fünffache Mutter trotz des schweren Schicksalsschlags das Vermächtnis ihres Gatten am Leben erhalten will, beeindruckt. Die Art und Weise, wie sich Danni in den Medien präsentiert, ist allerdings etwas befremdlich.

Kritiker werfen ihr anscheinend vor, Profit aus Jens' Tod zu schlagen und nicht aufrichtig zu trauern. Darauf weist jedenfalls Dannis letzter Instagram-Post hin. In diesem schreibt sie: «Auch wenn ich lache, zerbreche ich innerlich an dem Gedanken, dass du schon so lange nicht mehr bei mir bist.» Nur weil sie nicht weine, heisse das nicht, dass sie nicht trauere.

Dann scheint ihr endgültig der Kragen zu platzen: «Jeder, der das Gegenteil behauptet, soll zur Hölle fahren.» Ihre Wut drückt Danni auch in ihrer Instagram-Story aus. Dort erzählt sie von Menschen, die «extrem nerven, obwohl man sie weder kennt, noch hört». Das Schlimmste sei, dass sie sich den ganzen Tag über diese Menschen ärgere. 

Tatsächlich zog sich Daniela Büchner nach Jens' Tod mehrere Wochen zurück und litt im Stillen. Erst seit März postet sie wieder Beiträge auf Instagram, Anfang März besuchte sie mit ihrer Tochter Jada zum ersten Mal wieder einen öffentlichen Event.

Seither findet allerdings auch ihre Trauer sehr öffentlich statt. Kaum ein Post, in dem sie nicht an Jens erinnert. Fast trotzig lässt sie keine Gelegenheit aus, um zu betonen, wie sehr ihr Jens fehlt. In einer Sondersendung, vier Monate nach Jens' Tod, sagte sie: «Ich kann einfach nicht loslassen - und vielleicht will ich auch nicht loslassen». Zudem gab sie intimste Einblicke in ihr Familienleben, zeigte etwa, wie sie und die Kinder weinen.

Wer so viel von sich preisgibt, muss sich nicht wundern, wenn es auch negative Reaktionen gibt. Auf Instagram fordern ihre Fans nun, Danni in Ruhe zu lassen. Ruhe findet aber wohl am ehesten, wer sich ruhig verhält.

Von Fabienne Eichelberger am 25. April 2019