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  4. Ed Sheeran: Der Musiker leidet unter einer sozialen Angststörung

«Ich habe eine soziale Angststörung»

Krasses Geständnis von Musiker Ed Sheeran

Auf seinen Konzerten spielt er vor Tausenden von Leuten. Zu Ed Sheerans Freunden zählen aber nur vier Menschen. Grund dafür ist eine Angststörung, wie der Musiker in einem Interview offenbart.

LONDON, ENGLAND - JULY 05: Ed Sheeran attends the Nordoff Robbins O2 Silver Clef Awards 2019 at Grosvenor House on July 05, 2019 in London, England. (Photo by Dave J Hogan/Getty Images)

Weltstar Ed Sheeran kämpft seit Jahren gegen seine Angststörung.

Dave J Hogan/Getty Images

Für gewöhnlich spricht Ed Sheeran, 28, nur selten über sein Privatleben. In einem neuen Interview mit der Zeitung «The Sun» zeigt sich der britische Sänger aber ungewohnt offen.

Kein Handy und nur vier Freunde

So sagt Sheeran, dass er kein Handy besitze und nur vier Menschen zu seinem Freundeskreis zählen. Er wolle so seine Gesundheit schützen. «Ich habe eine soziale Angststörung», offenbart der Brite. Dass diese Krankheit für einen Weltstar wie ihn seltsam anmutet, ist Sheeran bewusst: «Ich mag keine grossen Menschenmengen, was schon ironisch ist, weil ich ja vor Tausenden von Leuten auftrete.»

Erstmals schlimm heimgesucht haben ihn diese Gefühle Anfang 2017, als er seine Single «Shape of You» veröffentlichte. Durch den grossen Erfolg sei er plötzlich überall erkannt worden. Im Restaurant hätten ihn Fans beim Essen fotografiert. «Man fühlt sich wie ein Tier im Zoo», schildert Sheeran diese Erfahrungen.

Ed Sheeran

Der Erfolg seiner Single «Shape of You» hat alles noch schlimmer gemacht. Ed Sheeran sah sich gezwungen, an einen abgelegeneren Ort zu ziehen.

imago images / Eibner Europa

«Ich spürte, wie es mich immer mehr kaputtmachte»

Fast keine Privatsphäre mehr zu haben, machte ihm sehr zu schaffen. «Ich spürte, wie es mich immer mehr kaputtmachte», erinnert sich Sheeran. Um dem zu entfliehen, habe er schliesslich ein Anwesen in Suffolk, England, gekauft. Durch diese Abschottung gelang es ihm offenbar, «meinen Verstand zu schützen».

Von Sarah Huber am 17. Juli 2019