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Flucht wegen Coronavirus

Peer Kusmagk und Janni Hönscheid brechen Ferien ab

Lange wollten sie das Paradies in Costa Rica nicht verlassen – Coronakrise hin oder her. Für diese Entscheidung wurden Janni und Peer Kusmagk heftig kritisiert. Nun entschlossen sie sich schliesslich doch noch, nach Hause zu fliegen. Die Rückreise stellte sich allerdings als grosse Herausforderung dar.

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Wegen der Corona-Krise haben Janni und Peer Kusmagk ihren Urlaub in Costa Rica nun doch abgebrochen.

Instagram / Janni und Peer

So haben sie sich ihren Traumurlaub nicht vorgestellt: Am 4. März flogen Janni Hönscheid, 29, und Peer Kusmagk, 44, mit ihren beiden Kindern Emil-Ocean, 2, und Yoko, sieben Monate, nach Costa Rica. Just bevor das Coronavirus fast die ganze Welt lahm legte. 

Doch auch als sich die Situation immer stärker zuspitzte, liessen sich Janni und Peer nicht beirren: So schnell wollten sie ihre Zelte im Paradies nicht abbrechen. «Wir bleiben hier», teilten sie am 17. März auf ihrem gemeinsam Instagram-Account mit. Es fühle sich für sie richtig an, der kleinen Familie nicht den Stress und das Risiko einer langen Rückreise zuzumuten.

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Vor zwei Tagen dann das Umdenken: Janni und Peer wollten doch zurück in die Heimat – was nun aufgrund all der geschlossenen Flughäfen ein ziemlich kompliziertes Unterfangen darstellte. Immerhin hatten sie es gerade noch auf die Passagierliste einer der letzen Bundeswehr-Maschinen geschafft, die noch Touristen ausflog, teilten sie RTL.de mit.

Selbstgebastelte Schutzmasken für die Rückreise

Mit Desinfektionsmittel und selbstgebastelten Schutzmasken – also bei Peer eine Windel vor dem Mund, beim Söhnchen eine Art Halstuch – begab sich die Familie auf den Heimweg. Offensichtlich immer noch mit einem schweren Herzen: «Wir freuen uns trotzdem sehr, den Ort zu verlassen, an dem wir das alles nicht gebraucht haben: Mutter Natur», schreiben der Schauspieler und die Surferin. 

Per Privat-Flug ging es von ihrer Halbinsel zuerst in die Hauptstadt San Jose – der Fährenverkehr war bereits eingestellt. Laut Janni handelt es sich bei diesem Teil der Reise, um denjenigen, vor dem sie die grösste Angst hatte, der sich am Ende aber als der entspannteste Part entpuppte. 

Von den Zuständen am Flughafen San Jose zeigte sich Janni dann entsetzt. Vor allem in der Schlange der deutschen Urlauber habe Chaos geherrscht: «So gut wie niemand trug einen Mundschutz oder hielt Abstand.» Anschliessend folgte die Nachricht, der Flug verspäte sich wegen starkem Wind. Nach sechs Stunden hob der Flieger endlich ab.

Zurück in Frankfurt zeigten sich Janni und Peer glücklich darüber, wieder deutschen Boden unter den Füssen zu haben und bedankten sich via Instagram-Post beim Auswärtigen Amt. Zudem konnten sie es sich nicht verkneifen, fröhlich mit einer Mitarbeiterin des Flughafens zu posieren.

Die Frage, ob Peers Windel-Schutzmaske derweil einen weiteren Nutzen hat, als Aufmerksamkeit zu generieren, lassen wir mal so stehen. Eine Followerin schreibt zum Bild jedenfalls ironisch: «Klappt ja gut mit dem Sicherheitsabstand.»

 

«Nächstes Mal seid ihr hoffentlich schlauer»

Überhaupt gab es von den Fans in den letzten Tagen alles andere als Mitleid. Die grosse Mehrheit der Instagram-Follower konnte den Entscheid von Janni und Peer, in dieser Zeit nach Costa Rica zu fliegen und dann noch trotz der angespannten Lage dort auszuharren, nicht nachvollziehen. Auf ein warmes «Welcome back» hofften die beiden also vergeblich. Viel mehr heisst es: «Hoffentlich seid ihr nächstes Mal schlauer.»

Von Fabienne Eichelberger am 30.03.2020
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