1. Home
  2. People
  3. International Stars
  4. Ex-Kanzler Gerhard Schröder & seine Frau Soyeon im Paar-Interview

Das erste Paar-Interview

Wie Gerhard Schröder seine Soyeon eroberte

Er ist 75. Sie 49. Für ihn ist es die fünfte Ehe, für sie die zweite. Er hat als Kanzler Deutschland verändert. Sie ist Wirtschaftsberaterin aus Südkorea. Zum ersten Mal geben Gerhard Schröder und seine neue Frau Soyeon ein gemeinsames Interview.

Placeholder

Soyeon ist Gerhard Schröders fünfte Ehefrau.

Geri Born

Fünf-Sterne-Hotel Dolder Grand, ganz oben am Zürichberg. Gerhard Schröder und Soyeon betreten die Turmsuite. Gesprochen wird Deutsch, die Südkoreanerin studierte in Deutschland Germanistik. Vor einem Jahr haben die beiden geheiratet. Seither wurde viel geschrieben über den Altkanzler und seine attraktive Ehefrau.

Journalistin Susanne Walder führte nun das erste gemeinsame Interview mit Deutschlands berühmtestem Ehepaar. Als Frau von Ringier-CEO Marc Walder kennt sie Gerhard Schröder seit vielen Jahren auch privat. Es ist ein Gespräch über die Liebe, die Armut in seiner Kindheit und den Niedergang der SPD.

Placeholder

Wunderbare Aussicht auf den Zürichsee und die gemeinsame Zukunft. Das Ehepaar Schröder auf der Terrasse der Turmsuite des Luxushotels Dolder Grand.

Geri Born
Related stories

Soyeon, du bist seit einem Jahr mit einem der berühmtesten Politiker verheiratet. Wie würdest du Gerd beschreiben?
Mein Mann ist wie Sisyphus, die Figur aus der griechischen Mythologie, die den Felsblock immer wieder aufnimmt, um ihn den Berg hinaufzutragen. Ich glaube, er ist mit dieser Kampfbereitschaft und Energie zur Welt gekommen. Als jemand, der aus der Niederlage Kraft schöpft und die Hoffnung nie aufgibt, das Ziel doch noch zu erreichen. Das ist die Stärke des Optimisten. Vielleicht ist auch seine fünfte Ehe ein gutes Beispiel dafür.

Gerd, erkennst du dich in Soyeons Beschreibung wieder?
Ich finde es gar nicht mal falsch, in diesem Zusammenhang über Sisyphus zu reden. Jemand, der den Stein immer wieder aufnimmt und nach oben trägt – das kann man auch auf persönliche Dinge in meinem Leben beziehen. Im Beruf und in der Politik stimmt dieses Bild sowieso.

Unerschütterlicher Optimismus, Energie, Kampfbereitschaft – ist  es das, was dich an Gerd fasziniert?
Soyeon: Sicher. Aber es gibt noch etwas, was mich an ihm von Anfang an beeindruckt hat. Als ich Gerhard als Dolmetscherin kennenlernte, gab es am Abend ein offizielles Dinner. Nach dem Essen hat er extra den Koch in den Raum gebeten, um sich bei ihm für das wunderbare Essen zu bedanken. Er gab diesem Mann, der sich hinter den Kulissen bemüht hat, seine Anerkennung. Das hat mir sehr gefallen. Mein Mann kann mit allen Menschen – egal aus welcher sozialen Schicht – auf Augenhöhe kommunizieren. Das ist seine grosse Stärke.

Placeholder

Füsse hoch ist auch mit 75 noch eine Seltenheit. Der Altkanzler: «Ich brauche immer eine Herausforderung.»

Geri Born

«Ich bin ein Mensch, der auf Gemeinschaft ausgelegt ist»

Gerd, ich habe einige deiner Freunde gefragt, was denn deine typischste Eigenschaft sei: Empathie – wie humorvoll und gewinnend du mit Menschen umgehst. Warst du schon immer so?
Ich bin jemand, der nicht gerne alleine ist. Und wenn man nicht gerne alleine ist, muss man sich so verhalten, dass die anderen auch deine Gesellschaft schätzen. Ich bin ein Mensch, der auf Gemeinschaft ausgelegt ist. Das bestimmt mein Leben.

Empathie ist wichtig für einen Politiker …
Empathie ist in allen Berufen wichtig. Aber in der Politik sind Empathie und die Fähigkeit zu kommunizieren Kernkompetenzen. Man muss ja Menschen davon überzeugen, dass man das Richtige weiss und will.

Soyeon hat einiges in deinem Leben verändert. Beginnen wir mit dem Kühlschrank. Da stehen ganz neue Sachen drin …
Bevor ich mit Soyeon zusammenkam, habe ich ja in der Wohnung oberhalb meines Büros in Hannover alleine gelebt. In dieser Zeit habe ich natürlich nie für mich gekocht, sondern bin ständig essen gegangen. Ich habe viel zu viel Fleisch gegessen und kaum Gemüse. Das ist jetzt anders.

Und du hast deinen Weinkonsum reduziert. 
Und zwar radikal. Zwei Gläser Rotwein am Tag sind noch erlaubt. Soyeon hat da ganze Arbeit geleistet (lacht).
Soyeon: Wenn schon, denn schon! Früher dachte mein Mann, der Wein hilft ihm beim Schlafen, aber das stimmt nicht. Er ist oft aufgewacht und konnte dann nicht mehr einschlafen.
Gerd: Stimmt, ich schlafe besser. Ich fühle mich überhaupt leistungsfähiger, weniger müde. Das wirkt sich auch auf meinen Umgang mit anderen Menschen aus. Ich bin jetzt viel legerer. Trotzdem hat es einen gewissen Reiz, wenn man mal gegen die Regel verstösst. Du solltest Soyeons Augen sehen, wenn sie mich dabei erwischt …

In dem Moment kommt der Kellner und fragt, ob es noch etwas zu trinken sein darf. «Gerne ein Glas Weisswein», sagt Gerhard Schröder. Soyeon stutzt, wirft ihrem Mann einen strengen Blick zu, sagt dann bestimmt: «Ich glaube nicht. Lieber Mineralwasser mit Zitrone, bitte.» Der Altkanzler lacht sein typisches Schröder-Lachen: «War nur ein Scherz. Passt gerade zum Thema.»

Placeholder

Auf viele glückliche Ehejahre. Soyeon: «Es spielt keine Rolle, wie viele Ehen man hinter sich hat. Wir beide passen zusammen.»

Geri Born

Gerhard Schröder

Placeholder

Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005.

Geri Born

Gerhard Schröder, 75, hat Deutschland als Kanzler von 1998 bis 2005 geprägt. Sein grosses Vermächtnis ist die Agenda 2010. Das Programm mit dem Herzstück Hartz IV stiess auf starken gesellschaftlichen 
Widerstand. 2005 kostete ihn die Agenda die Kanzlerschaft. Als Türöffner, Berater (unter anderem für die Ringier AG) und Aufsichtsrat arbeitet Schröder für die Wirtschaft wie kein deutscher Altkanzler vor ihm. Mit Ehefrau Soyeon lebt er in Hannover, Berlin und Seoul. Die Südkoreanerin ist Wirtschaftsberaterin und Dolmetscherin. Kennengelernt haben die beiden sich bei einem Management-Meeting in Seoul.

Soyeon, du bist 26 Jahre jünger als Gerd …
Wir haben tatsächlich über diesen Altersunterschied gesprochen. Ich habe im Spass zu Gerhard gesagt: Du musst mir 30 gemeinsame Jahre garantieren. Nur für ein paar Jahre in die Ehe zu gehen, warum sollte ich das machen?
Gerd (lacht): Dann wäre ich 104 …
Soyeon: Wir haben gemeinsam entschieden, uns gesünder zu ernähren. Mehr Sport zu machen. 
Gerd: Ich trainiere jetzt dreimal pro Woche in der Muckibude.
Soyeon: Wir geniessen und schätzen jeden Tag zusammen.

Wäre da nicht der unschöne Streit mit deiner Ex-Frau Doris, der medial für Aufmerksamkeit sorgt und demnächst sogar vor dem Hamburger Landesgericht ausgetragen wird. Doris klagt gegen Soyeon. Soyeon hat Widerklage eingelegt. Es geht um den zeitlichen Ablauf der Trennung und den Beginn der neuen Liebe. 
Gerd: Wir nehmen zu diesen Punkten öffentlich keine Stellung.

Du bist viermal geschieden, Soyeon einmal. Lernt man dazu? 
Soyeon: Ich glaube, das ist nicht wie im Berufsleben, wo man mit jeder Erfahrung an Professionalität gewinnt. Menschen und persönliche Beziehungen sind nicht planbar. Es spielt keine Rolle, wie viele Ehen man hinter sich hat. Du findest entweder einen Partner, der zu dir passt, oder eben nicht. Wir beide passen zusammen.

Also reine Glücksache?
Soyeon: Du musst auch aufgeschlossen sein dafür. Du musst Nähe zulassen können, um dieses volle Liebesgefühl zu erfahren.
Gerd, diese beneidenswerte Fähigkeit scheinst du zu haben. Aber warum immer gleich heiraten?
Wenn man das Gefühl hat, das könnte gut gehen – warum dann nicht mit aller Konsequenz? 
Konsequenz hat mein Leben bestimmt – in allen Bereichen.
Soyeon, bei einem Abendessen kürzlich hast du erzählt, wie charmant Gerd sich um dich bemüht hat. Ist der konsequente Macher auch ein Romantiker?
Romantisch ist jemand, der sein Herz ganz öffnen kann. Das kann mein Mann. Gerhard ist aber auch ein Macho. Im guten Sinne. Ein echter Macho ist für mich ein Mann, der souverän ist. Ein Mann, der dank seiner Souveränität kein Problem hat, die Stärke und Intelligenz einer Frau anzuerkennen.
Gerd: Souveränität hat ja auch etwas mit Selbstbewusstsein zu tun. Ein einigermassen erfolgreicher Werdegang hilft da natürlich.

Placeholder

Soyeon am Klavier in der zweistöckigen Hotelsuite. Die Südkoreanerin liebt Kunst und Kultur. Schröder: «Ich höre jetzt bereits beim Frühstück klassische Musik.»

Geri Born

«Der Traum meiner Mutter war, dass ich einmal Bahn- oder Postbeamter werde»

Dein Werdegang ist in der Tat bemerkenswert. Du bist mit vier Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Deinem Willen, nicht aufzugeben und mitzubestimmen, ist es zu verdanken, dass du es von ganz unten nach ganz oben geschafft hast: zum Bundeskanzler, der Deutschland geprägt hat. 
Die Angst, dass man wieder alles verliert, was man sich erarbeitet hat, wird man allerdings nie ganz los bei so einem Werdegang.

Du hast Sätze wie «Spiel nicht mit den Schröder-Kindern» und «die Kittfresser» zu hören bekommen. Das hinterlässt Spuren in einer Kinderseele …
Das prägt, gar keine Frage. Ich habe gelernt, dass das Leben nicht nur, aber auch Kampf ist. Dass einem nichts geschenkt wird. Diese Erfahrung halte ich für hilfreich. Wenn man alles vor die Füsse gelegt bekommt, lernt man ja nichts.

Warst du ein guter Schüler?
Relativ gut, ja. Trotzdem hätte man mich nie aufs Gymnasium geschickt. Das kostete damals ja noch Schulgeld. Das Geld dafür hatten wir schlicht nicht. Der Traum meiner Mutter war, dass ich einmal Bahn- oder Postbeamter werde. Meine Geschwister und ich haben beim Bauer Rüben geerntet, damit wir uns auch mal eine Cola leisten konnten.

Mutter, Oma, Stiefvater und vier Geschwister – ihr habt zu acht auf engstem Raum gelebt.
Kühlschrank, Warmwasser – das gab es einfach nicht. Ich habe das aber nicht vermisst, ich kannte ja nichts anderes. Wir bekamen Sozialhilfe, weil mein Vater im Krieg gefallen war. Meine Mutter arbeitete als Putzfrau. Wir wuchsen relativ frei auf. Es mag merkwürdig klingen, aber ich hatte keine unglückliche Kindheit.

Du nanntest deine Mutter «Löwe».
Weil sie immer für uns gekämpft hat. Sie wollte, dass wir gegenüber anderen Kindern nicht im Nachteil sind. Ich erinnere mich noch, als sie uns einen Fernseher besorgte. Der wurde allerdings bald wieder abgeholt, weil wir die Raten nicht bezahlen konnten. Dass ich solche Situationen schon als 14-Jähriger regeln musste, ist einer der Gründe, warum ich Jurist wurde.

Placeholder

Vom Arbeiterkind zum Kanzler: Der Wille zum Aufstieg und sein Charisma haben den Sohn einer Putzfrau weit gebracht. Schröder: «Meine Mutter träumte davon, dass ich Postbeamter werde. Die Angst, alles wieder zu verlieren, werde ich allerdings nie ganz los.»

Geri Born

Wann kam das politische Interesse?
Das war eher Zufall. Ich bin bei Wahlen zu Versammlungen gegangen – egal zu welcher Partei – und war immer der, der Widerspruch leistete. Dabei wurde ich verbal fürchterlich verprügelt, denn die waren ja oft viel eloquenter als ich. Aber ich habe gelernt, mich durchzusetzen, und so wurde der Wunsch geweckt, auch in der Politik weit zu kommen. 

Es hat geklappt. 
Meine beiden Wünsche – als Anwalt Erfolg zu haben und in der Politik weit zu kommen – sind in Erfüllung gegangen. Weshalb ich mich auch als glücklichen Menschen bezeichnen würde. Aber genug von mir, lass uns ein bisschen über Politik reden.

Deine Agenda 2010, dieses grosse Wirtschafts- und Sozial-Reformprogramm, hat Deutschland wirtschaftlich nachhaltig gestärkt, dich aber letztlich deine Kanzlerschaft gekostet. Würdest du rückblickend etwas anders machen?
Nein! Die Agenda war eine Notwendigkeit. Die Arbeitslosenzahlen stiegen. Wir mussten die sozialen Sicherungssysteme verändern, um sie bezahlbar zu machen. Um den Sozialstaat zu retten, musste er verändert werden. Du hast mich mal gefragt, ob es mich verletzt, dass sich die SPD mit diesem Programm, das ja durchaus auch erfolgreich war, so schwertut.

Und?
Es bedrückt mich. Weil die SPD sich damit kleiner macht. Und ich hänge nun mal an dieser Partei. Wenn die SPD klug gewesen wäre, hätte sie anerkannt, dass die Agenda vor mehr als 15 Jahren notwendig war, aber dass man nun nachbessern muss. Stattdessen übt sie Fundamentalkritik an einer Reform, die Deutschland nicht schwächer, sondern stärker gemacht hat.

Die SPD liegt heute bei unter 20 Prozent. Zu deiner Zeit wählten über 40 Prozent SPD. Warum hat die Sozialdemokratie in Deutschland einen so schweren Stand?
Weil man die positiven Ergebnisse nicht für sich genutzt hat. Verglichen mit anderen Ländern in Europa, geht es Deutschland doch verdammt gut. Und die SPD hat massgeblich dazu beigetragen. Aber wenn die Partei damit hadert, warum soll sie dann gewählt werden? 

Du hast kürzlich in einem Interview über die SPD-Chefin Andrea Nahles gesagt, nicht mal sie selbst würde von sich behaupten, dass sie ökonomische Kompetenz besitzt.
Na gut, das war sicher übertrieben. Aber in vielen Fragen versucht die Partei, grüner zu sein als die Grünen und linker als die Linken. Die Balance, was aus Umweltgründen notwendig und aus industriepolitischen Gründen angemessen ist, stimmt einfach nicht mehr. Das kann nicht funktionieren. Das ist meine feste Überzeugung.

Juso-Chef Kevin Kühnert will sogar grosse deutsche Firmen wie BMW verstaatlichen!
Die Bedeutung, die der Juso-Vorsitzende gerade bekommt, ist gar nicht angemessen. Ich halte seine Aussagen für unsinnig, aber das ist ja nicht die Frage. Als Juso-Chef darf er gegen den Kapitalismus aufbegehren. Kühnert ist nicht das Problem. Aber die Parteiführung hätte sofort deutlich machen müssen, dass sie eine andere Haltung hat.

Reden wir über Russland. Kaum einer kennt Putin besser als du. Du vertrittst die klare Meinung, dass Dialog mit Russland besser ist als Konfrontation. Warum? 
Es gibt ein deutsches Interesse an einem guten Verhältnis zu Russland. Aus drei Gründen: 
Erstens brauchen wir die Ressourcen und den Zugang zum Markt. Zweitens zeigt die Geschichte, dass immer dann Frieden herrschte, wenn das Verhältnis mit Russland in Ordnung war. Und drittens ist Amerika an einem schwachen Russland interessiert. Wir aber nicht. Angela Merkel ist übrigens die einzige Politikerin Westeuropas, die verstanden hat, dass wir eine vernünftige Nachbarschaft mit Russland brauchen. 

Und was ist mit der Krim?
Es wird keinen russischen Präsidenten geben, der die Krim wieder zurückgibt. Im Übrigen finde ich, dass das Minsker Abkommen eine gute Grundlage für eine friedliche Lösung ist. Beide Seiten sollten sich daran halten.

Kritisiert wird dein Engagement als Aufsichtsratspräsident von Nord Stream. Einem Unternehmen, das Erdgas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland transportieren will.
Dies ist eine interessante und wichtige Aufgabe im Bereich Energiepolitik. Zu meiner Zeit als Bundeskanzler haben wir entschieden, aus der Kernenergie und aus der Steinkohle auszusteigen. Vor wenigen Wochen hat die Bundesregierung beschlossen, auch aus der Braunkohle auszusteigen. Aber wir brauchen Zeit, um Alternativen aufzubauen. Deshalb benötigen wir für die Übergangszeit Erdgas. Das ist der Grund, warum ich gesagt habe, ich mache das. Diese Gas-Pipeline durch die Ostsee ist der vernünftigste und übrigens auch der preiswerteste Weg, Deutschland und Westeuropa mit Gas zu versorgen.

Auch 13 Jahre nach seiner Kanzlerschaft geniesst Gerd in Asien noch allerhöchstes Ansehen. Worauf führst du das zurück, Soyeon?
Ich denke, dieses Ansehen beschränkt sich nicht nur auf den asiatischen Raum. Wenn wir in Deutschland oder irgendwo in Europa unterwegs sind, kann ich oft erleben, wie meinem Mann Respekt gezollt wird. Die Menschen bedanken sich bei ihm für das, was er getan hat. Gerhard war ein Politiker, der die Dinge gradlinig durchgesetzt hat. Und zwar aus der Überzeugung, dass das, was er macht, für das Land gut und richtig ist. Die Menschen vermissen so einen Politiker in der heutigen Zeit. 

Susanne Walder

Placeholder
Geri Born

Soyeon Schröder-Kim und Gerhard Schröder im Gespräch mit Susanne Walder. Walder ist erfahrene People-Journalistin, unter anderem war sie Unterhaltungschefin der «Schweizer Illustrierten» (2003–2008). Sie ist verheiratet mit Marc Walder, CEO der Ringier AG. In dieser neuen, losen Gesprächsserie der SI interviewt sie Persönlichkeiten, mit denen sie auch privat bekannt ist.

Von Susanne Walder am 30.05.2019
Related stories