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Chrissy Teigen trotzt den Hatern

«Wir sind still, aber wir sind ok»

Sie trauerten öffentlich um ihr verlorenes Baby. Dann wurde es etwas still um Chrissy Teigen und John Legend. Nun hat sich Teigen wieder auf Social Media gemeldet. Allen Hatern zum Trotz.

Chrissy Teigen John Legend

Ein Bild voller Schmerz: Chrissy Teigen und John Legend verabschieden sich von ihrem Baby. 

Instagram/chrissyteigen

Sie erlebten Anfang Oktober den Albtraum aller werdenden Eltern: Chrissy Teigen und John Legend mussten den Verlust ihres noch ungeborenen Kindes verkraften. Nach schweren Schwangerschaftskomplikationen verlor Teigen Baby Jack im sechsten Monat. Das Paar trauerte öffentlich, teilte intime, berührende Bilder vom wohl schwierigsten Moment ihres Lebens auf sozialen Medien.

Sie öffneten sich, als sie am verwundbarsten waren. Sie machten vielen, die auch ein Kind verloren haben, Mut, zeigten, dass sie nicht allein mit ihrem Schmerz sind. Und bekamen trotzdem aufs Dach. Es stinkte so einigen, wie das Paar mit dem Verlust um ging. Nämlich öffentlich.

Chrissy Teigen

Ein Bild voller Schmerz und Trauer – und trotzdem schiessen Social-Media-Trolls gegen Chrissy Teigen. 

Instagram/chrissyteigen
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In den Kommentaren zum Post war etwa zu lesen: «Es ist irgendwie krank, dass du gute Fotos machst, wenn du gerade ein Kind verloren hast.» Oder: «Ich verstehe Social Media nicht. Wer macht ein Foto von seinem tiefsten Schmerz und teilt es mit Fremden? Andere Eltern brauchen wirklich keine Erinnerung an den Schmerz, ein Kind zu verlieren. Ist wirklich alles nicht mehr als Social Media Content?»

Sie öffneten sich, als sie am verwundbarsten waren. Sie machten vielen, die auch ein Kind verloren haben, Mut, zeigten, dass sie nicht allein mit ihrem Schmerz sind. Und bekamen trotzdem aufs Dach. Es stinkte so einigen, wie das Paar mit dem Verlust um ging. Nämlich öffentlich.

Doch ein paar nette Menschen sind der Welt erhalten geblieben, denn: Sofort gab es eine Welle der Solidarität für das Paar. Viele Prominente und Nicht-Prominente riefen dazu auf, mit dem Hass aufzuhören und die beiden so trauern zu lassen, wie sie wollen. Erica McAfee, sie hostet den Podcast «Sisters in Loss», meint: «Wenn jemand mutig genug ist, offen mit Verlust umzugehen, fühlen sich manche Leute gestört. Das macht viele gemein.» Jeder, der denken würde, Chrissy Teigen würde nur um der Aufmerksamkeit willen so offen mit diesem Verlust umgehen, habe keine Ahnung, wie es sich anfühle, ein Kind zu verlieren.

Sie öffneten sich, als sie am verwundbarsten waren. Sie machten vielen, die auch ein Kind verloren haben, Mut, zeigten, dass sie nicht allein mit ihrem Schmerz sind. Und bekamen trotzdem aufs Dach. Es stinkte so einigen, wie das Paar mit dem Verlust um ging. Nämlich öffentlich.

Sie öffneten sich, als sie am verwundbarsten waren. Sie machten vielen, die auch ein Kind verloren haben, Mut, zeigten, dass sie nicht allein mit ihrem Schmerz sind. Und bekamen trotzdem aufs Dach. Es stinkte so einigen, wie das Paar mit dem Verlust um ging. Nämlich öffentlich.

Von bna am 20.10.2020
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